Social Signals SEO – Wie wichtig ist Social Media für Google?

Wir wollen in diesem Beitrag einige Fragen zum Thema Social Signals SEO klären und Ihnen effektive Tipps an die Hand geben, wie Sie Signale aus Sozialen Netzwerken für ihr Google Ranking arbeiten lassen.

Dass sich Shares, Likes und Kommentare irgendwie aufs Website-Ranking auswirken, ist kein Geheimnis. Dennoch bleibt die Frage:

Sind Social Signals für Google ein Rankingfaktor?

URL-Parameter

URL-Parameter sind Informationen, die in der URL platziert und immer nach einem Fragezeichen auftauchen.

Ein Beispiel hierfür wäre: www.domain.de/schuhe?type=sneakers.

Unzählige Webseiten verwenden Parameter, die meisten sind Shops, die Filternavigation einsetzen, um wie hier im Beispiel Brote mit bestimmten Eigenschaften herauszufiltern.

Filternavigation am Beispiel der Webseite www.panista.de

Die angezeigt URL ist: https://www.panista.de/glutenfreies-brot

Klicke ich dann aber auf den Filter „vegan“, verändert sich die URL so:

https://www.panista.de/glutenfreies-brot?p=1&o=1&n=12&f=22

Soweit so gut, aber Parameter in URLs verursachen auch Probleme. Denn mit jedem Filter-Parameter erhöhen sich die Anzahl an URLs – und da schrillen die Alarmglocken bei jedem SEO.

Breadcrumbs – Lege Brotkrümel für die User und für Google

Brotkrümelnavigation, Brotkrumennavigation oder zumeist die englische Übersetzung „Breadcrumbs“, hilft Google-Bots die Websitehierarchie besser zu verstehen. Doch nicht nur den Bots bietet das Einbinden der Navigations-Hilfe einen echten Mehrwert.

So wie einst Hänsel und Gretel auf dem Weg in den Wald Brotkrümel verteilten, um den Weg aus dem Wald wiederzufinden, erfüllen Breadcrumbs die gleiche Funktion: Sie erleichtern die Navigation und es dem User seinen aktuellen Ort auf der Website besser zu verstehen.

Usability

„Focus on the user and all else will follow“, schreibt Google als 1. von 10 Grundsätzen in seiner Unternehmensphilosophie: „Der Nutzer steht an erster Stelle, alles Weitere folgt von selbst“ und unterstreicht dabei die Bedeutung von Usability. Diesen Leitsatz macht Google nicht nur für sich selbst geltend, sondern auch für Website-Betreiber.

Unter Usability wird die Benutzerfreundlichkeit einer Software oder Webseite verstanden. Die deutsche Übersetzung ist „Nutzungsfähigkeit“, die sich aber gegen den englischen Begriff nicht durchsetzte. Kurz gesagt ist die Usability am besten, wenn der User sie gar nicht bemerkt und zufrieden ist. Meistens fällt nur eine schlechte Usability auf, also wenn der User frustriert auf der Seite unterwegs ist.

Usability zeichnet sich durch Effektivität, Effizienz und Zufriedenheit aus. Effektiv bedeutet der User findet sein Ziel „Kapuzenpullover Nike“, effizient auf dem schnellsten Weg und der User ist ohne Störung durch den Suchprozess gelangt und ist daher zufrieden.

Brand und SEO

Eins vorneweg: Im Folgenden werde ich die Begriffe Brands und Marken als Synonym verwenden.

Google bevorzugt Brands schon seit vielen Jahren. Brands bekommen bessere Rankings, auch mit weniger Links und auch wenn mal ein Penalty ausgesprochen wird, ist es nicht so folgenschwer. Kleine Brands erhalten von Google keinen Vertrauensvorschuss und müssen sich viel mehr Links verdienen und eine einmalige Bestrafung kann das Aus bedeuten.

Die Bedeutung von Brands wird auch in der Suchmaschinenoptimierung immer wichtig, vor allem im Hinblick auf das semantische Web. Marken haben einen sehr hohen Traffic-Wert und haben höhere Conversions-Rate, da Nutzer auf gerne auf das klicken, was sie bereits kennen. Beispielsweise ist es wahrscheinlicher, dass ein User auf Artikel auf Zeit Online klickt, als auf einen privaten Blogpost, auch wenn dieser vielleicht sogar besser ist. Daher gibt es viele gute Gründe in den Markenaufbau zu investieren.