Google

Längere Meta Descriptions möglich

Seit einiger Zeit fällt in der Google Suche auf, dass Google in den Suchergebnissen längere Snippet-Texte erlaubt. Bisher waren nur zwei Zeilen möglich (155 bis 160 Zeichen). Diese Regel wurde nun aktualisiert und in der Vorschau auf der Ergebnisseite von Google sind inzwischen drei, teilweise sogar vier Zeilen möglich. Laut den Tools von RankRanger wurden die Snippets im Schnitt von 160 auf 230 Zeichen verlängert. Laut Google können sie sogar bis 320 Zeichen lang sein.

Diese Änderungen bestätigte Google gegenüber Search Engine Land. Dadurch sollen den Nutzern der Suchmaschine aussagkräftigere Snippets zur Verfügung stehen, um so die Relevanz eines Suchergebnisses besser einschätzen zu können. Konkret stehen jetzt bis zu 320 Zeichen zur Verfügung.

Google

Was Sie über den Freshness Algorithmus wissen müssen

2011 kündigte Google das Freshness Update an, das für Aufruhr unter den SEOs sorgte, da es Einfluss auf die Ergebnisse von 35 Prozent aller Suchanfragen (Achtung, nicht 35 Prozent aller Keywords) verändern sollte. Ziel war es, bei zeitbezogenen Suchanfragen primär aktuelle Ergebnisse zu liefern. Doch was verbirgt sich genau hinter dem Freshness Update?

Gründe für das Freshness Update

Das Internet vergisst nicht, weshalb täglich mehr Daten entstehen und gesammelt werden. In nur einem Jahr wurden mehr Daten produziert als in den vergangenen 5.000 Jahren. Wird der Online-Status einer Seite nicht geändert, bleibt der entsprechende Inhalt erreichbar und auffindbar. Viele dieser Inhalte verlieren mit der Zeit an Relevanz für den Suchenden. Der Algorithmus sollte nun besser erkennen, wann der User ein aktuelles Ergebnis sucht beziehungsweise braucht.

Selbstverständlich bedeutet dies nicht, dass Firmen und Unternehmen nun ständig ihre Website aktualisieren sollen. Nach wie vor gibt es Evergreen Content, der nicht an Relevanz einbüßt.

Bei wiederkehrenden Ereignissen, brandaktuellen Themen oder ständigen Neuerungen greift jedoch der Freshness Algorithmus und bestimmte Inhalte können (kurzzeitig) im Ranking aufsteigen. Interessant und auch ungewöhnlich an dem Algorithmus war, dass es mehr Seiten gab, die von dem Update profitierten, als Seiten die erheblich an Ranking verloren.

SEO Optimierung

Sechs wichtige SEO-Grundlagen, die man unbedingt beachten muss

In einigen Beiträgen haben wir Ihnen bereits verschiedene SEO Tipps gegeben. Dabei sind wir beispielsweise auf den idealen Content, mobile first und zukunftsfähige Websites eingegangen. Doch was sind die Basics, auf die Sie unbedingt achten sollten? Hier kommen unsere wichtigsten SEO-Grundlagen für Einsteiger.

1. Lange Ladezeiten vermeiden

Gerade hinsichtlich der Entwicklung zum Thema „Mobile first“ müssen Webseiten heute sehr schnell geladen werden. Der durchschnittliche User wartet nicht länger als 3 Sekunden, bis eine Seite vollständig geladen ist. Nach 3 Sek. sind die meisten User verloren und kehren zu den Suchergebnissen zurück bzw. klicken auf Konkurrenz-Seiten.

Häufig sind z. B. zu große Bilder und mit Plug-ins überladene Websites die Ursache für lange Ladezeiten. Auch der Server spielt eine große Rolle bei der Ladezeit (Stichwort „time to first byte“).

Tipp für schnellere Ladezeiten

  • Bilder komprimieren
  • Auf sauberen Quellcode achten
  • Auf überflüssige Plug-ins verzichten
  • Ggf. Inhalte nachladen, sodass diese erst beim Scrollen sichtbar werden
YouTube SEO

Erfolgreich bei YouTube – So geht’s richtig

Letzten Monat haben wir erklärt, wie Sie bei Amazon SEO betreiben. YouTube ist die zweitgrößte Suchmaschine im Netz und hat eine Milliarde Nutzer. Das und die Tatsache, dass Videos auch in der organischen Suche ausgegeben werden, macht YouTube aus SEO-Sicht interessant. Grund genug einmal anzusehen, wie Videos auf der Plattform selbst ranken, wenn Google das Video für den Suchenden als nützlich einstuft.

In der organischen Suchen ranken auch Videos von YouTube

In der organischen Suchen ranken auch Videos von YouTube

Erfolgreiche Videos ranken auch bei Google

Immer mehr Unternehmen gehen beim Content Marketing neue und kreative Wege. Neben Influencer Kampagnen ist ein firmeneigener YouTube-Kanal Bestandteil dieser Strategie. Und das mit Recht, denn Prognosen besagen, dass in einigen Jahren 80 Prozent des Traffics Videonutzung sein wird. Wer also noch nicht über die Vermarktung seiner Marke durch Videos nachgedacht hat, sollte dies auf jeden Fall tun. Schließlich können auf diese Art und Weise Inhalte besonders unterhaltsam transportiert werden. Ein gutes Beispiel für das Potenzial, das in Videos steckt ist der YouTube-Kanal von Edeka, auf dem 98.000 Abonnenten Werbespots (wir erinnern uns an „Supergeil“), Fakten über Lebensmittel und Rezepte findet. Doch wie gutes Ranking in Google, werden Videos bei YouTube nicht ohne ein wenig Vorarbeit erfolgreich.

SEOkomm

SEOkomm 2017 in Salzburg – Recap

Im Anschluss an die OMX fand auch in diesem Jahr die SEOkomm statt. Selbstverständlich ließen wir uns die Veranstaltung nicht entgehen, um uns über die neuesten SEO Trends auszutauschen.

Keynote: Position Zero

In seiner Keynote gab Marcus Tandler von Ryte einen Rückblick auf das vergangene Jahr, das unter anderem von der Umstellung von onpage.org geprägt war. Gleichzeitig wagte er einen Blick in die Zukunft von Google. Auch er vertritt die These, das die CTR in den Suchergebnissen ein Rankingfaktor ist. Fake News ist ein junges Thema, das für Google auch zukünftig noch eine Menge Arbeit bedeuten wird. Hier verwendet Google einen Trustscore; einen Index, der auf einer Wissensdatenbank mit 1,6 Milliarden Fakten beruht, bei denen bereits 271 Millionen mit einer Sicherheit von über 90% wahr bzw. zutreffend sind.

Wie auch letztes Jahr ist Geschwindigkeit und AMP ein wichtiges Thema. AMP hat das Potential, das nächste HTML zu werden. Spannend auch die überspitzte Aussage, dass Google gerne das Web selbst hosten würde, weil Crawling ineffizient und teuer ist. Erklärt aber, warum Themen wie AMP und PWA so vorangetrieben werden.

In fast allen Bereich des Webs findet Wachstum nur noch mobil statt. Daher ist eine wichtige Baustelle die Entwicklung und Etablierung eines Blattform-, Geräte-, Browser- und Zahlungsmethoden-übegreifenden Web Payment Standards.

Datenorientiertes SEO mit Fokus auf die Google Search Console

Sebastian Erlhofer betonte in seinem Vortrag, wie wichtig die Datenauswertung in Bezug auf SEO ist. Eine Aussage, der wir voll und ganz zustimmen können. Aber es muss nicht immer Big Data sein – 99,6% der Unternehmen in Deutschland sind per Definition kleine und mittelständige Unternehmen. Dort gibt es kein „Big Data“. Aber auch mit der Google Search Console, Google Analytics und auch den Server Logs kann man viele Analysen durchführen, die Entscheidungen ermöglichen.

Technisches SEO @ Otto

Patrick Christoph konzentrierte sich besonders auf Indexierungsmanagement und Crawlability. So wird jede Nacht der gesamte Shop gecrawlt um zu prüfen, welche Kategorieseiten neu hinzugekommen sind. Der Indexierungsgrad soll zukünftig bei 99 Prozent liegen, ein Ziel, dass mein bei Otto fast erreicht hat. Nicht indexierte Seiten prüft man  manuell.
Bezüglich der Crawlability möchte man auf eine URL je Content hinarbeiten. Systembedingt gibt es viele Duplikate, die entsprechende Canonicals bekommen. Aber auch Filterkombinationen, die möglich, aber sinnlos sind, wurden deindexiert. Ein Beispiel wäre die „rote Bohrmaschiene“, eine Produktliste, die zwar existiert, aber kein Suchvolumen hat. Start dieser Aufräumaktion war der August 2016, und allein in den letzten 6 Monaten wurden 60% der URLs deindexiert. Das Prinzip lautet: Skalieren, aber mit Qualität. SEOkomm

So schützt du dein SEO vor den Kollegen

Wie bring man Kollegen ohne SEO Kompetenz dazu, auf SEO zu achten? Maike Schultze-Rhonhof berichtete in diesem Zusammenhang darüber, das bei Axa vor der Veröffentlichung neuer Webseiten(-Inhalte) jetzt ein „SEO Approval“ durchgeführt werden muss. Eine Checkliste, die jeder Mitarbeiter – egal ob IT oder Marketing – selbst überprüfen kann.  Eine weitere, sehr hilfreiche Maßnahme war, den betreffenden Nicht-SEO Mitarbeiten in Schulungen die Notwendigkeit zu erklären. Denn was einmal im Index ist, kann man nicht mehr rückgängig machen. Da Investitionen in SEO einen exponentiellen ROI in der Zukunft hat, findet das Thema mittlerweile auch beim Vorstand Beachtung.

Linkbuilding & Linkmanagement 2018

Christoph C. Cemper betonte, wie wichtig auch nach dem Pingin Update Disavows sind. Ohnehin riet er massiv zur regelmäßigen Überprüfung des Link Profils. In diesem Zusammenhang sprach Cemper sich auch dafür aus, ältere Disavows zu prüfen, da sich darunter möglicherweise inzwischen gute Domains befinden können.

Fazit

Für uns netzgefährten hat sich die Fahrt nach Salzburg gelohnt. Aber da hatten wir nichts anderes erwartet … Wir freuen uns, das brandneue Wissen mit unseren in Stuttgart gebliebenen Kollegen zu teilen.

Google Search

Google Search Console – How To

Die Google Seach Console kann bei der Optimierung von Webseiten gute Dienste leisten. Allerdings benötigt es einige Kenntnisse der Suchmaschinenoptimierung und etwas Expertise, um die Daten korrekt auszuwerten und handeln zu können.

Was ist die Search Console?

Die Search Console ist ein von Google kostenlos zur Verfügung gestelltes Tool, das Webmastern zur Analyse der eigenen Website in den Suchergebnissen von Google dient. Benötigt wird lediglich ein Google Konto und die Verknüpfung der Website mit der Search Console.

Zusätzlich können Webmaster überprüfen, wie Google ihre Website wahrnimmt und etwaige Fehler beheben und das Crawling erleichtern. Gleichzeitig zeigt die Search Console an, für welche Begriffe eine Website gefunden wird und an welcher Ranking-Position sie steht. Dadurch gewinnen Webmaster wichtige Einblicke, auf deren Basis sie eine SEO Strategie umsetzen können.

Google unterstützt die Betreiber von Websites nicht aus purer Selbstlosigkeit, sondern darum, weil sie stets das beste Ergebnis für den Nutzer liefern möchten und großes Interesse an funktionierenden und hochwertigen Websites haben.

Auszug der Informationen, die die Search Console liefert:

  • Suchanfragen bei denen die Website unter den Ergebnissen angezeigt wird
  • Welche weiteren Informationen in den Suchergebnissen auftauchen (Kontakt, Preise, Veranstaltungen, Öffnungszeiten etc)
  • Welche Suchanfrage zu den meisten Zugriffen führt
  • Auf die eigene Website verweisende Links
  • Ist die Seite mobile friendly?
  • Mögliche Fehler beim Abruf durch Google

Exit

Wie kann eine hohe Bounce Rate vermieden werden?

Eine hohe Bounce Rate ist für den Betreiber von Websites nicht nur schlecht, weil sie Conversions und Leads verhindert, sondern sie stellt darüber hinaus auch ein negatives Signal für die Suchmaschinen dar, die dem Nutzer stets die optimale Antwort auf ihre Suchanfrage liefern wollen.


Doch nicht nur aus diesem Grund sollte die Absprungrate so gering wie möglich gehalten werden. Auch wenn es sich bei der entsprechenden Website nicht um einen Shop handelt, soll mindestens der Kunde von einem Unternehmen überzeugt werden oder er die Antwort auf eine Frage gefunden haben. Das Verlassen der Seite zeigt jedoch eindeutig, dass eben genau das nicht passiert ist.

Eine hohe Bounce Rate sollte für jeden Webmaster ein alarmierendes Signal sein.

Warum sollte eine Webseite unbedingt responsive sein?

Der Großteil der Internetnutzer surft mit mobilen Endgeräten. Damit die eigene Webseite auf Smartphones und Tablets optimal ausgegeben wird, müssen technische Anpassungen vorgenommen werden. Durch den geringeren Aufwand und die flexible Anpassung an verschiedene Display-Größen ist Responsive Design hier oft das Mittel der Wahl. Jedoch gibt es auch Punkte, die man bei der Erstellung responsiver Seiten unbedingt beachten sollte.

Responsive Design hat viele Vorteile

Vereinfacht ausgedrückt bedeutet Responsive Webdesign, dass eine Website automatisch so angepasst wird, dass sie auf jedem Endgerät optimal dargestellt wird und dabei maximal benutzerfreundlich bleibt.

 

Beispiel Responsive Design

Eine Seite die mit Responsive Design passt sich jedem Endgerät an und blendet unwichtige Inhalte aus. Links die Desktop Variante, rechts für mobile Geräte

Die Vorteile von Responsive Design liegen also auf der Hand: Die selbe URL wird auf allen Endgeräten, egal ob Tablet, Smartphone oder PC ausgegeben und immer nutzerfreundlich dargestellt. Bedenkt man, dass auch die Bildschirmgrößen von Smartphones extrem unterschiedlich sind, ist dieser Vorteil gegenüber z. B. einer eigenen Mobile-Domain, die jeweils für verschiedene Display-Größen angepasst werden muss, enorm. Da alles über eine einzige URL läuft, besteht keine Gefahr von Duplicate Content und es geht kein Linkjuice verloren. Zudem muss im Backend nur eine Seite inhaltlich gepflegt werden, was alle Beteiligten entsprechend entlastet. Dies betrifft übrigens auch die SEO Aktivitäten, die sich so auf eine Webpräsenz konzentrieren und bündeln. Andernfalls müssen sowohl für die mobile Seite, als auch die Desktopvariante SEO Aktivitäten erfolgen. Auch die Auswertung via Google Analytics kann so auf eine Präsenz gebündelt und ausgewertet werden.

Shop Open

Erfolgreich bei Amazon – so geht’s richtig

Auch wenn es nicht jedem gefällt: Für Händler führt fast kein Weg an Amazon vorbei. Mehr als die Hälfte aller Produktrecherchen beginnen laut Statista bei Amazon. Schon allein hier zeigt sich das erhebliche Potenzial auf das Händler verzichten, wenn Sie nicht bei dem Dienstleister präsent sind. So gesehen ist Amazon eine große Produktsuchmaschine, bei der man es mit ein paar Tricks auf die vorderen Plätze schaffen kann. Im Gegensatz zu Google sind bei Amazon SEO einige Unterschiede zu beachten.

Google und Amazon: Unterschiede in der Suche

Im Gegensatz zu Google ist die Suchintention bei Amazon klar, der Suchende möchte etwas kaufen. Im Gegensatz dazu möchte Amazon Produkte verkaufen. Dabei ist es übrigens egal, ob es das beste Produkt für den Nutzer ist. Amazon stellt die Produkte nach vorne, die sich am besten verkaufen. Ab Suchergebnisseite 2 finden kaum noch Verkäufe statt (die Suche nach „Digitalkamera“ spuckt übrigens stolze 400 Seiten aus). Darum ist es essentiell effektives SEO bei Amazon betreiben und gegebenenfalls mit SEA-Maßnahmen zu unterstützen. Ein Drittel der bei Amazon indexierten Produkte sind auf der ersten Suchergebnisseite von Google zu finden.

Website Kommentar

Kommentare auf der eigenen Website effektiver

Eine Interessante Einsicht lieferte kürzlich Gary Ilyes von Google: Kommentare und Reaktionen zum Content sind für Google wichtiger, wenn sie auf der eigenen Website stattfinden.

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