Right Said „Fred“? – Rätselraten um die letzten Google-Updates

Schon seit Mitte Februar kocht die Gerüchteküche rund um ein neues Update im Suchalgorithmus bei Google. Vor wenigen Tagen hat Google bestätigt, dass es ein größeres Update gab, das von Garry Illyes, einer der Webmaster Trends Analysts bei Google, den inoffiziellen (und eher scherzhaft gemeinten) Namen „Fred“ bekommen hat. Wie in letzter Zeit üblich, schweigt sich Google weitestgehend darüber aus, wie „Fred“ wirkt und welche Art von Webseiten betroffen sind. Dementsprechend groß sind die Diskussionen innerhalb und außerhalb der SEO-Szene. Lesen Sie hier eine Zusammenfassung der aktuellen Diskussion und erfahren Sie, ob Ihre Webseite auch betroffen sein könnte.

Google Pangolin Update ausgerollt

Ach ja, die Local Box, bzw. die Suchergebnisse bei Google Maps. Der letzte Bereich, in dem Spammer der ganz alten Schule noch Erfolge feiern können. Und sich dann auch noch fälschlicherweise als SEOs bezeichnen.

Das Problem bei den Google My Business Einträgen ist, dass Google bis vor kurzem nicht so sehr auf die Qualität und Echtheit der Einträge geachtet hat. Die Algorithmen schienen nicht sonderlich ausgereift, und viele offensichtliche Fake-Einträge und Fake-Bewertungen waren die Folge dessen.

SMX 2017 in München – mit SMX Rabatt Code

Was ist die SMX?

Die SMX ist eine internationale SEO und SEA Konferenz. Der Name SMX wird aus SEO + SEA = SMX hergeleitet. Genau die Onlinemarketing-Disziplinen, die seit vielen Jahren bei seonative zu den Kernkompetenzen gehören. Deswegen wurden wir dieses Mal auch als Blogpartner gewählt.

Ins Leben gerufen wurde die Konferenzreihe vor 10 Jahren von Third Door Media Inc., dem Unternehmen, das hinter den in der Branche bekannten Websites searchengineland.com und marketingland.com steht.

SMX München 2017

International ist die Konferenz deswegen, weil es jedes Jahr mehrere Konferenzen in unterschiedlichen Ländern mit unterschiedlichen Rednern gibt. Für 2017 Sind folgende Termine und Locations festgelegt:

SEOkomm 2016 Recap: Die ultimative Zusammenfassung

Am Freitag den 18. November waren Matthias und ich zum ersten Mal zu Gast auf der SEOkomm 2016 im schönen Salzburg. Organisiert war die Veranstaltung in drei zeitgleich stattfindende Tracks zu je 40 min, die sich entweder an Einsteiger oder fortgeschrittene Zuhörer richteten. In diesem Beitrag haben wir die wichtigsten Erkenntnisse zusammengefasst und berichten von unseren Eindrücken. Alle die nicht dabei sein konnten finden hier außerdem die zugehörigen Präsentationen.

Doppelt Rabatt für die SMX 2017 in München nur noch bis 28. Oktober

Am 28. Oktober enden die „Super Frühbucherpreise“ für die SMX München 2017 Tickets. Und das Beste: Auf den Super Frühbucherrabatt gibt es mit unserem Partner-Rabatt-Code SEONATIVESMX nochmals 15% Rabatt obendrauf. Somit sind je nach Ticket bis zu 49% Rabatt auf den Normalpreis möglich.

Einfach hier http://smxmuenchen.de/anmelden/ das entsprechende Ticket auswählen und im Kaufprozess unseren Rabattcode ins entsprechende Feld eintragen.

Der Rabattcode SEONATIVESMX gilt für den kompletten Vorverkauf der Tickets, also auch noch nach den Frühbucherphasen.

hreflang Attribute für mehrsprachige Websites

Das hreflang-Attribut wurde eigens für unterschiedliche Sprach- und Regions-URLs von Google eingeführt. Jede Website, die mehr als eine Sprache anbietet, sollte das Attribut nutzen, um die jeweiligen Sprachen entsprechend auszuzeichnen.

Warum sollte hreflang verwendet werden?

Google ist zwar heute durchaus in der Lage, die Sprache einer Website zu erkennen und diese dann auch entsprechend in den jeweiligen länderspezifischen Suchmaschinen anzuzeigen. Immer wieder kommt es hier aber doch zu Problemen. Die meisten Probleme treten dabei auf, wenn dieselbe Website in der gleichen Sprache für unterschiedliche Regionen existiert.

Hierzu folgendes Beispiel:

beispieldomain.com/de/
beispieldomain.com/ch/
beispieldomain.com/at/

Angenommen alle drei Verzeichnisse haben auch noch identische Inhalte: Für Google kannes schwierig werden, die URLs entsprechend richtig zuzuordnen. Es kann also passieren, dass das „ch-Verzeichnis“ z. B. in google.de oder google.at gelistet wird und das „de-Verzeichnis“ in google.at oder google.ch.

Daher sollte man auf jeden Fall das hreflang-Attribut verwenden, damit Google ganz sicher weiß, welche URL welcher Region / welchem Land zugeordnet werden soll – und nur diesem.

Aber auch für vollständig übersetzte Seiten und Seiten mit länderspezifischer Top-Level-Domain sollte das hreflang Attribut genutzt werden.

Kurz zusammengefasst: Sobald mehr als eine Sprache angeboten wird (egal ob 1-zu-1 Übersetzungen oder völlig andere Texte) sollte das hreflang-Attribut verwendet werden.

Wie muss hreflang integriert werden?

Nachfolgend ein Beispiel anhand einer Beispiel-Domain, wie das hreflang-Attribut integriert werden sollte:

verysweetcats.com

Diese Website gibt es für verschiedene Länder und Sprachen:

————————————————–

Englisch (allgemein): verysweetcats.com/

Italienisch: verysweetcats.com/it

Deutsch: verysweetcats.com/de

Deutsch: verysweetcats.com/ch

————————————————–

Die hreflang-Attribute müssen dann wie folgt im Header (<head>) der einzelnen Seiten integriert werden:

<link rel=“alternate“ hreflang=“x-default“ href=“http://verysweetcats.com/“ />
<link rel=“alternate“ hreflang=“it“ href=“http://verysweetcats.com/it/“ />
<link rel=“alternate“ hreflang=“de-DE“ href=“http://verysweetcats.com/de/“ />
<link rel=“alternate“ hreflang=“de-CH“ href=“http://verysweetcats.com/ch/“ />

Wie Sie sehen, wurde bei verysweetcats.com/ statt hreflang=“en“ ein hreflang=“x-default“ angegeben. Dies bedeutet, dass die englischsprachige Version die allgemein gültige Version für alle Sprachen und Länder ist, für die keine eigene übersetzte Seite existiert. X-Default sollte auch immer angegeben werden, wenn es ein Sprach-Auswahlmenü gibt oder bei Startseiten, die je nach Sprache entsprechend weiterleiten (z. B. anhand der Browser Spracheinstellung).

Da es im Beispiel eine de- sowie ein ch-Unterseite gibt, die aber beide dieselbe Sprache (deutsch) beinhalten, muss hier neben der Sprache auch die Region zugeordnet werden (de-de und de-ch). Die Sprache wird über die ISO 639-1 festgelegt und die Region über ISO 3166-1 Alpha 2. Die Sprache ist dabei Pflicht, die Region optional – sollte aber auf jeden Fall auch festgelegt werden, wenn es Sinn macht.

Wichtig bei der hreflang-Integration: Jede Seite sollte auf die jeweils entsprechenden Seiten aller anderen Sprachen verweisen. Wie im obigen Beispiel zu sehen ist, werden hier alle Startseiten aller Sprachen aufgeführt. Ganz wichtig ist auch, dass die eigene Seite / URL auch mit aufgenommen wird. Das obige Beispiel muss also genau so auf allen vier Startseiten integriert werden. Ebenso muss jede weitere Unterseite allen Entsprechungen der anderen Sprachen beinhalten.

Alternativ können die hreflang Angaben übrigens auch über den HTTP Header mitgeliefert werden.

Fehlerquellen

Nach der Integration der hreflang-Attribute und nachdem alles von Google gecrawlt wurde, sollten Sie einen Blick in die Search Console (unter Suchanfragen -> Internationale Ausrichtung) werfen und überprüfen, ob dort Fehler aufgeführt werden. Oftmals fehlen hier beispielsweise die sogenannten Rücklinks, also wenn z. B. verysweetcats.com/it  per hreflang Attribut auf verysweetcats.com/de verweist, aber die de-Seite keinen Verweis auf die it-Seite besitzt.

Außerdem sollten keine Canonical Tags auf andere Sprachversionen gesetzt werden. Oftmals wird dies gemacht, um „Duplicate Content zu vermeiden“. Wenn aber ein Canonical Tag gesetzt wird, kann die URL nicht indexiert werden (sondern nur die, auf die per Canonical verwiesen wurde). Hier muss man also aufpassen, dass man Google nicht durcheinander bringt mit hreflang Attributen und parallelen Canonical-Verweisen. Wenn z.B. verysweetcats.com/ch per Canonical auf verysweetcats.com/de verweist, wird das hreflang-Attribut nicht beachtet, sondern es wird die „de-Seite“ indexiert – und taucht womöglich in google.ch auf. Also genau das, was man vermeiden wollte.

Feine Sache

Die hreflang-Attribute sind eine gute Möglichkeit, die eigene mehrsprachige Website entsprechend richtig zuzuordnen und Mehrfachlistungen verschiedener Sprachen innerhalb einer Google-Sprachversion zu vermeiden. Kurzum: hreflang für multilanguage Websites ist Pflicht!

Infografik: Google Algorithmus Updates 2011 – 2015 / 2 Poster zu gewinnen

AusGoogle Updates 2011 - 2015sehen und Algorithmus der Google-Suche haben sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Dem Suchmaschinen-Marktführer wurde zuletzt in der Internet Word eine zunehmende „Janusköpfigkeit“ bescheinigt. Gemeint ist, dass aus der Suchmaschine immer mehr eine Findmaschine wird, die die erwünschten Ergebnisse direkt – beispielsweise in Form eines Knowledge Graphs – anzeigt, ohne, dass die Seite der Informationsquelle aufgerufen werden muss. Dennoch bleibt Webseitenbetreibern keine andere Wahl, als sich den Regeln der Suchmaschine zu beugen, bei einem Marktanteil von 94,88 % (2014, Deutschland).

Bereits vor zwei Jahren haben wir in einem Blogartikel eine Infografik veröffentlicht, die die Entwicklung der Suchmaschine als Fahrt ins Grüne darstellt. Damals eher zweckmäßig begründet verläuft dabei die Reiseroute nicht gerade, sondern in Schlangenlinien. Bei unserer Neufassung der Grafik zeigt sich, dass die Entwicklung von Google Search in einigen Punkten nicht unbedigt geradlinig verlaufen ist…

Beispiele: Wurden die Suchergebnisse vor Juni 2014 durch Autorenbilder und –kennzeichnung bedeutend hervorgehoben, verschwand zu diesem Zeitpunkt das Autorenbild, einen Monat später auch die Kennzeichnung wieder. 2011 wurde die rechte Bildschimhälfte für Previews der ausgewählten Webseite genutzt, folgte ab Mitte 2012 der Knowledge Graph, der Suchergebnisse aus verschiedenen Quellen bereits inhaltlich aufbereitet darstellte, ohne die Informationsquelle öffnen zu müssen.

Unsere neueste Fassung der Grafik zeigt die prägnanten Entwicklungen der Google-Suche von 2011 bis zum Jahreswechsel 2015, und natürlich wird der Pfad vom Google-Zoo, bestehend aus Pandas, Pinguinen, Kolibris und Tauben gesäumt. Wir wünschen viel Spaß mit unserer Infografik.

2 mal verlosen wir unsere Infografik übrigens als Poster im A0-Format.
Um an der Verlosung teilzunehmen, einfach die folgende Frage beantworten und als Kommentar posten:

Was war für Sie persönlich die bedeutendste Änderung bei Google Search zwischen 2011 und 2015? Angabe einer korrekten E-Mail-Adresse (wird nicht angezeigt) dabei nicht vergessen, damit wir die Gewinner benachrichtigen können. Teilnahmeschluss ist der 27.02.2015.