Meta Keywords: Wie relevant sind sie heute noch?

Das Thema Meta Keywords sorgt stets für Diskussionen. Ursprünglich war das Meta-Keyword-Element dafür da, die Schlagworte für Websites zu beschreiben und den Rankingfaktor zu erhöhen. Aber welche Auswirkungen hat der Meta-Keywords-Tag im Jahr 2022 und ist er heute für Suchanfragen bei Google und Co. überhaupt noch relevant?

Was sind Meta Keywords?

Meta Keywords sind Meta-Elemente ­­– wie beispielsweise auch die Meta Description und der Page Title. Ein Meta Keyword ist ein Schlüsselwort, das im Head des Quelltextes einer Website steht und (zumindest früher) für bessere Platzierungen in den Suchergebnissen verwendet wurde. Die Begriffe werden klein geschrieben und durch Kommata getrennt. In HTML sieht das so aus:

<meta name=”keywords” content=”keyword 1, keyword 2, keyword 3″/>

Für Besucher der Website sind sie auf den ersten Blick nicht sichtbar, können aber natürlich über den Quellcode der Seite gesehen werden.

Warum gibt es Meta Keywords?

Das Google Helpful Content Update: Alle Infos

Am 25. August 2022 war es wieder so weit: Google startete den zweiwöchigen Rollout eines weiteren SEO Algorithmus. Mit dem Helpful Content Update werden Webseitenbetreiber animiert, einen stärkeren Fokus auf userfreundlichen und wertvollen Website-Content zu setzen. Das heißt: Content sollte so gestaltet sein, dass User First-Hand-Info vorfinden. Wer diese Strategie in der Vergangenheit nicht ohnehin verfolgt hat, sollte seine Inhalte dringend überprüfen und ggf. anpassen. In diesem Artikel erklären wir, welche Faktoren das Helpful Content Update im Detail beinhaltet und worauf Administratoren bei der Erstellung von Website-Texten in Zukunft verstärkt achten sollten.

Auswirkungen auf das Suchmaschinen-Ranking

Das Wichtigste zuerst: Der Rollout läuft derzeit (Stand: 05.09.2022) nur für englischsprachige Websites. Jetzt ist daher die Gelegenheit, deutschsprachige Websites fit für das Google Helpful Content Update zu machen. Nach dem vollständigen Update – die Google-Ranking-Update-Page wird diese Info veröffentlichen – wird es ein neues Signal geben, mit dem automatisch Web-Content dahingehend gecrawlt wird, ob er für User wirklichen Mehrwert bringt und nicht ausschließlich der Suchmaschinenoptimierung dient.

Selbst wenn es auf einer Website zwar einige hilfreiche Seiten mit relevanten Inhalten gibt, darunter aber auch nur einige weniger wertvolle Pages sind, könnte das Ranking für die Website insgesamt herabgestuft werden. Das hängt aber auch stark davon ab, wie viele Websites derselben Kategorie insgesamt mehr content-relevante Seiten aufweisen.

Quick-Fix Tipp: Seiten mit schwachem Inhalt erst gar nicht indexieren oder aber bestehende Inhalte bestmöglich optimieren.

Wenn die Website als inhaltsschwach eingestuft wurde, kann das Signal mehrere Monate auf der Website angewandt werden. So soll sichergestellt werden, dass nach einer Überarbeitung auch nachhaltig starker Content angeboten wird.

Optimierung der eigenen Website – so gehen Sie am besten vor

Wir haben für Sie die wesentlichen Fragen zusammengestellt, die Sie sich stellen sollten, wenn Sie Ihre Web Pages überprüfen. So sind Sie später vor bösen Überraschungen gefeit.

  • Handelt Ihr Website-Content primär von einem Thema? Schweifen Sie nicht ab! Verfassen Sie Content rund um Ihr Business oder Ihre Sparte. Denn da sind Sie der Experte und können Visitors wertvolle Infos geben. Verkaufen Sie beispielsweise Schuhe, macht es wenig Sinn, über Mohair-Wolle zu schreiben, selbst wenn beides zur Bekleidungsindustrie zählt. Stattdessen befeuern Sie Ihren Blog oder Ihre News-Section mit Themen zur Schuhproduktion, zur Lederproduktion, zu alternativen Materialien, zu Produktionsstätten und vieles mehr.
  • Haben Sie Affiliates aus verwandten Business-Sparten? Versuchen Sie Referenzen von verwandten Websites zu bekommen, die eine hohe Authority haben. Bleiben wir beim Schuhthema: Beispielsweise ist eine Referenz von einem Modemagazin viel wertvoller als von einer Travel Page, es sei denn, es geht um Sneakers.
  • Sind alle Fragen zu einem Thema auf der Seite beantwortet? Starten Sie mit der W-Regel: wer, was, wann, wie, warum? Versetzen Sie sich in einen User und überlegen Sie genau: Sind alle Zweifel mit diesen Infos ausgeräumt und weiß der User jetzt wesentlich mehr als vorher? Wenn Sie darauf mit ja antworten können, haben Sie bereits vieles richtig gemacht.
  • Behalten Sie alle Google Updates im Blick? SEO entwickelt sich ständig. Und viele Algorithmen wirken auf das Ranking parallel ein, von jenen der ersten Stunde wie Brandy (Interaktion von Keywords) bis zu Pigeon (lokal angepasste Ergebnisse), etc. Es ist daher ratsam, sich bzgl. Google Updates also immer auf dem aktuellen Stand zu halten, um den Website-Content entsprechend anpassen zu können.

Werden alle Webseiten basierend auf Google Helpful Content gescreent?

Websites, die mit wertvollem, einzigartigen, informativem Content basierend auf tatsächlicher Expertise implementiert und aktualisiert werden, wird das Google Helpful Content Update dabei unterstützen besser zu ranken. Dazu zählt Content, der auf eigener Erfahrung beruht, etc.

Dieses Update ist dafür gedacht, jene Websites herabzustufen, die für Suchmaschinenoptimierung konzipiert wurden. Das heißt sich wiederholender oder primär von anderen Sites kopierter Content und wenig neuwertiger, einzigartiger Inhalt.

Was ist “People first”-Content konkret?

Wir haben es bereits gesagt: Inhaltsschwache Artikel sind eigentlich schon seit langer Zeit out. Artikel, die exklusiven, hilfreichen Content bieten, der von Expertise und Know-how zeugt, sind in. Produzieren Sie Content, so wie Sie ihn gern auf anderen Websites vorfinden möchten:

  • neuwertige, übersichtliche Information;
  • keine repetitiven Infos;
  • nicht zu viel von denselben Wörtern und Begriffen;
  • schnelles Auffinden der gesuchten Information (SEO Practices);

People-first-Inhalte zu produzieren, benötigt etwas mehr Zeit, aber nicht nur Ihre User werden positiv reagieren. Auch das Google Helpful Content Update wird sie dafür belohnen.

Trafficverluste – was nun?

Sollte es nach der Implementierung des Google Helpful Content Update zu einem schlechteren Ranking kommen, können Sie folgende Fragestellungen durchgehen:

  • Ist mein Content noch neu und relevant für meine Zielgruppe?
  • Muss ich meine Texttonalität oder meinen Stil aktualisieren?
  • Sind die Texte leicht zu lesen?
  • Kann ich Textteile auf einer Seite leicht überspringen, beispielsweise durch Sprungmarken?

Beantworten Sie alle Fragen mit ja, sind Sie vermutlich auf der sicheren Seite und sollten Ihren Web-Content hinsichtlich anderer Faktoren überprüfen lassen.

Falls Sie selber nicht die Kapazitäten haben, um Ihren Website-Content auf Herz und Niere zu prüfen, sind wir als erfahrene SEO-Agentur der perfekte Ansprechpartner. Bei Interesse bieten wir eine kostenlose SEO-Ersteinschätzung an. Stellen Sie uns gerne eine Anfrage, wir helfen Ihnen gerne weiter.

Google Helpful Content und UGC – das gilt es zu beachten

User Generated Content, kurz UGC, ist im Grunde hochgefragt, weil er eine Brücke zwischen Website-Betreiber und User herstellt, weil er ein Produkt oder eine Dienstleistung greifbar macht und wertvolles Feedback aus User-Perspektive liefert. Aber kann UGC einer Website auch schaden?

Google gibt dazu ganz klare Richtlinien vor: Webmaster sind für alle Inhalte verantwortlich, die auf einer Website veröffentlich werden. Wenn also nicht relevanter UGC online geht, wird dieser auch vom Google Helpful Content Signal erfasst. Daher ist es anzuraten, Seiten mit UGC standardmäßig auf „noindex“ zu stellen, bis die Inhalte geprüft worden sind. Außerdem sollte jeder UGC vor der Veröffentlichung überprüft werden. Für Links im UGC ist das Attribut “rel=”ugc” empfehlenswert.

Ist ‚noindex’ eine Lösung für schwache Content-Seiten?

In einem ersten Schritt könnte das (kurzfristige!) Nichtindexieren von einzelnen Seiten mit schwachen Inhalten schon eine Lösung sein, da die Suchmaschinen-Crawler diese Seiten dann bei deren Beurteilung außen vor lassen. Sind es nicht zu viele Pages, ist das definitiv ein Quick-Fix. Doch diese nicht indexierten Seiten werden Usern ja weiter dargestellt und lassen diese unzufrieden zurück. Daher ist das schnelle Überarbeiten dieser Seiten unumgänglich.

Mittel- und langfristig sollten aber auf jeden Fall ausschließlich Pages mit ‚People first‘-Inhalten produziert und gelauncht werden. Denn je ‚cleaner‘ eine Website, desto user-freundlicher ist sie. Auch Crawler beurteilen sie in der Regel als wertvoller.

Sind erste Auswirkungen des Google Helpful Content Updates erkennbar?

Laut einer Analyse von Sistrix (Stand: 31.08.2022) sind derzeit noch keine außergewöhnlichen Schwankungen in den SERPs zu beobachten. Damit steht das Update aktuell noch im Gegensatz zu den Core Web Vitals, bei denen nach kurzer Zeit Änderungen in den Suchergebnissen zu beobachten waren. Hier gilt es, die SERP-Schwankungen der englischsprachigen Domains in den nächsten Wochen genau im Auge im zu behalten.

Fazit

Trotz seines Umfangs und der Vergleiche mit dem Panda- oder dem Penguin-Algorithmus lässt sich das kommende Google Helpful Content Update mit etwas Geschick und ggf. einigen Content-Anpassungen auf jeden Fall meistern. Es gilt umso mehr der Ratschlag, Texte zu erstellen, die einen Mehrwert darstellen, von Expertise zeugen, etwas Neues zu sagen haben und Usern tatsächlich zur Seite stehen. Im Zweifelsfall ist weniger mehr. Eine kurzfristige Deindexierung von inhaltsschwachen Seiten ist eher als Notfall-Lösung anzusehen. Zu empfehlen ist vielmehr eine geschickte Anpassung der Inhalte und eine Fokussierung auf die Nutzerbedürfnissen bei der Erstellung von neuen Inhalten.

 

SEO-Strategie: In 3 Phasen zu nachhaltigem SEO-Erfolg

Das Ziel ist klar definiert: ein gutes Ranking bei Google. Um das zu erreichen, drehen viele Seitenbetreiber an mehreren OnPage- und OffPage-Schrauben – ohne eine feste SEO-Strategie zu haben.

Das Resultat: Sie erreichen nicht die gewünschte Platzierung in den SERPs. Um bei Suchmaschinen wirklich punkten zu können, müssen Unternehmen auf eine sorgfältig erarbeitete, nachhaltige Suchmaschinenoptimierung setzen. Diese stellt kein Abarbeiten von technischen To-Dos, die ein SEO-Tool vorgibt, dar.

Vielmehr ist nachhaltiges SEO eng mit den Zielen des Unternehmens und den Erwartungen der eigenen Zielgruppe verknüpft. Als Business-Inhaber musst du daher nicht nur die Schwachstellen deiner Website ausmachen, sondern eine SEO-Strategie erarbeiten, die Optimierungsmaßnahmen aufeinander abstimmt. Wir zeigen, wie Seitenbetreiber ein nachhaltiges SEO-Konzept entwickeln und so langfristig bei Google auf den vorderen Rängen landen.

Was ist eine nachhaltige Suchmaschinenoptimierung?

How-to-Leitfaden: Google Unternehmensprofil einrichten (2022)

Google Unternehmensprofil-Einträge (ehemals Google MyBusiness) haben das Potenzial, Interessenten mit umfangreichen Informationen zu fesseln und sie dann direkt zu Unternehmenseigenen Angeboten zu leiten. Das gelingt aber nur, wenn die Google Unternehmensprofil-Informationen richtig aufbereitet sind. Wir haben die Erstellung Schritt-für-Schritt nachvollzogen, damit Sie unkompliziert ein Google Unternehmensprofil einrichten können.

Bevor Sie loslegen: Wichtige Informationen