Bilder SEO – die besten 6 SEO-Tipps + praktischer Checkliste

SEO für Bilder? Ja, das macht tatsächlich Sinn. Natürlich sprechen wir hier nicht davon, Bilder optisch zu bearbeiten – da wären wir im Metier der Bildbearbeitung. Bilder für Google zu optimieren bringt einige Vorteile mit sich. Zum Beispiel: doppelte Ranking-Chancen, mehr Traffic und idealerweise eine bessere Conversion-Rate.

Wie das funktioniert, verraten wir Ihnen in aller Kürze in diesem Beitrag!

Bilder-SEO – Was ist das genau?

Bilder-SEO gehört zur klassischen OnPage-SEO und beschäftigt sich mit Bilddateien. Das Ziel ist es, mit Hilfe von Bildern oder Grafiken die Sichtbarkeit der Website zu steigern.

Zur Bilder-SEO zählen alle Faktoren eines optischen Elementes: Dateiname, Dateigröße, Platzierung auf der Website.

Für wen lohnt sich Bilder-SEO?

Bilder-SEO spielt natürlich nicht in allen Branchen und Bereichen eine Rolle – aber in den meisten. Hier ein paar Beispiele, wer besonders von der Bildoptimierung profitiert:

  • Fotografen oder Druckereien (Wandtattoos, Fototassen etc.), deren Produkt quasi Bilder sind.
  • Content-Publisher, bei denen Bilder einen wesentlichen Teil der Content-Marketing-Strategie ausmachen (Bsp. Spendenorganisationen, Online-Händler etc.)
  • Unternehmen, die einen Blog mit Ratgebern produzieren. Die Bilder helfen dabei, die Aussage der Texte besser zu transportieren.

Besonders wichtig sind Bilder im eCommerce und im Online-Marketing.

Was sind die Rankingfaktoren im SEO für Bilder?

Oha, da gibt es jede Menge. Manche Quellen sprechen sogar von ca. 30 SEO-Rankingfaktoren für Bilder. Ob das tatsächlich so ist, lässt sich schwer nachprüfen. Allerdings kennen wir einige Punkte, die sich auf jeden Fall auf das Ranking in der Google Bildersuche auswirken:

  • Kontext – der umlaufende Text rund ums Bild

Es geht um den gesamten Text ums Bild, also dem Absatz davor, dem Text daneben, dem Absatz danach und die Bildunterschrift. In diesem Bereich sollte das Keyword zu finden sein. Je näher das Bild am Keyword, desto eher versteht Google den Zusammenhang. Am besten ist es, wenn der Suchbegriff in der BU vorkommt.

  • Bild-URL oder der Dateiname

Bilder benötigen sprechende Dateinamen. Achten Sie auf Kleinschreibung und Bindestriche anstatt Leerzeichen einzusetzen.

Bsp: beispiel-bilder-seo.jpg

  • ALT-TAG – der Alternativ-Text

Das ALT-Attribut erscheint nur, wenn das Bild aus irgendwelchen Gründen nicht geladen werden kann. Er sollte ein Keyword enthalten, 2-6 Wörter lang sein, die Abbildung kurz beschreiben.

  • Die Bildgröße bzw. Dateigröße

Kleine Bilder müssen in der Bildersuche das Nachsehen haben – zumindest, wenn es nach Google geht. Allerdings ist die Ladezeit der Website ein Rankingfaktor, der durch die Größe der Bilddateien eingeschränkt wird. Ihre Bilder sollten daher möglichst eine kleine Dateigröße aufweisen, aber immer noch hochwertig und groß genug sein, um gut auf der Website dargestellt zu werden.

Tipp: Speichern Sie Bilder als .jpg, .gif, .tif, .png, .svg-Datei, die benötigen meist weniger Speicherplatz.

Tools wie beispielsweise Squoosh sind auch nützlich.

  • Das Title-Attribut

Dieser Faktor wird benötigt, damit bei Mouseover-Funktionen Text angezeigt wird. Soooo wichtig scheint der Title bei Bildern nicht zu sein, kann aber unterstützend wirken.

So sieht das im Quelltext aus:

<img src=“verzeichnis/abbildung.jpg“ alt=“Das hier sollte eine sinnvolle Bildbeschreibung sein“>

Für Google zählt die Auszeichnung von Bildern mit Mark-ups zu einer guten User Experience. Sie können Bilder mit 4 Typen auszeichnen: Produkte, Rezepte, Videos und GIFs. Wie Sie diese einbinden, erfahren sie im Blogartikel strukturierte Daten.

Fazit: Vertrauen Sie auf Klasse statt Masse

Wie immer in der Suchmaschinenoptimierung gilt auch hier die Faustregel: Qualität geht vor Quantität! Minderwertige Bilder ohne Inhalt bringen sicherlich ein schlechteres Ranking als unique, hochwertige und aussagekräftige Bilder.

Darüber hinaus muss das Bild zum restlichen Content passen und das für den jeweiligen Abschnitt relevante Keyword enthalten. Berücksichtigen Sie außerdem das Verhältnis von Text und Bild. Viele Bilder in Kombi mit wenig Text wirken für Google schwach – mit Ausnahmen von Fotostrecken und dergleichen.

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