5 bewährte Taktiken um mehr Google Bewertungen zu bekommen

Bewertungen bei Google sind für Unternehmen nicht nur das bloße Abbild einer Leistung. Sie setzen Kaufanreize bei Usern, liefern Social Proof, steigern die Conversion Rate und verbessern das Markenimage. Und: Reviews gehören in 2019 zu den wichtigsten Rankingfaktoren. Die Suchmaschine platziert Unternehmen mit vielen und vor allem guten Bewertungen weit oben, während schlechte Reviews einen Absturz im Ranking bedeuten.

Teil jeder erfolgreichen SEO-Strategie sollte es daher sein, mehr Google Reviews für das eigene Unternehmen zu erzeugen. Wir zeigen, welche Taktiken sich dafür bewährt haben und worauf Unternehmen dabei achten sollten. Außerdem sind sie in der Praxis extrem leicht umzusetzen. Warum also diese Möglichkeit links liegen lassen?

1. Bitten Sie um eine Google Bewertung!

Der direkte Weg ist bei Bewertungen oftmals auch der schnellste: Bitten Sie Ihre Kunden einfach um eine Bewertung bei Google. Dazu sollten Unternehmen ihrem Kundenservice eine klare Anleitung an die Hand geben, wie sie diese einholen können.

Dafür sollten Sie ihnen nicht nur einen Ablauf vorgeben, sondern auch mögliche Opener für einen Dialog zur Verfügung stellen. Das hilft ihnen, den richtigen Ton zu treffen. Unternehmen können Kunden

  • im Geschäft in Person,
  • per E-Mail über eine personalisierte Kampagne,
  • über „Bewerten-Sie-uns-Karten“ im Paket der Kunden,
  • über QR-Codes,
  • über Pop-ups auf der Webseite oder
  • per CTA auf der Webseite

um eine Bewertung bitten. Neben dem „wie“ sollten Unternehmen auch das „wann“ beherrschen. Ein guter Zeitpunkt, um nach einer Review zu fragen, ist beispielsweise, wenn Kunden einen Neukunden geworben haben, viel Zeit auf der Webseite verbringen, Ihr Unternehmen bei Social Media taggen, zum zweiten Mal etwas bestellt haben oder – der offensichtliche Zeitpunkt – wenn User ein Produkt gekauft oder einen Service in Anspruch genommen haben.

Auch Kunden sollten für das Hinterlassen einer Bewertung eine klare Anleitung erhalten. Kurze Stichpunkte können dabei helfen, dass sie nicht vom Review-Prozess abgeschreckt werden. Sie sollten wissen, dass sie dieser nur wenige Klicks und Minuten kostet.

2. Verlinken Sie zu Ihren Google Reviews!

Ein gut sichtbarer Link zu der Google Review Seite Ihres Unternehmens erfüllt gleich zwei Zwecke:

1. Es bestätigt die Authentizität des Unternehmens und Ihrer Webseite, da User so mit einem Klick die Einschätzungen anderer Kunden lesen können.

2. Es gibt Kunden einen direkten Weg, um ihre Meinung zu Ihrer Marke abzugeben.

Besonders geeignet ist dafür ein grafischer Button, der auf die Reviews verlinkt, und ein entsprechender, unmissverständlicher CTA wie „Lesen Sie unsere Google-Bewertungen“ oder „Geben Sie uns Feedback, damit wir unseren Service weiter verbessern können“.

3. Reagieren Sie auf Bewertungen!

Ob negative oder positive Bewertungen – Online Reviews verleihen Ihrem Unternehmen Social Proof. Es ist daher wichtig, dass Sie auf beide Arten von Bewertungen reagieren. Das zeigt, dass Ihr Unternehmen zu jedem Zeitpunkt ein offenes Ohr hat. Und: Eine Studie von Harvard Business Review hat herausgefunden, dass das Reagieren auf Bewertungen mehr und bessere Reviews erzeugt. Denn: Kunden erhalten so den Eindruck, dass es ihre Zeit wert ist, ihre Meinung zu hinterlassen, da sie tatsächlich beim Unternehmen ankommt.

4. Verdeutlichen Sie den Wert von Reviews!

Nicht immer wissen Kunden, wie wertvoll Bewertungen für ein Unternehmen sein können. Sie sollten Kunden daher diesen Wert vermitteln. Das können Sie beispielsweise vornehmen, indem Sie erklären, wie Sie die Bewertungen verwenden oder welchen konkreten Mehrwert diese für Ihr Unternehmen haben. Dazu müssen Sie die richtigen Worte finden, die Usern vermitteln, dass sie mit ihrer Bewertung tatsächlich etwas bewirken. Das motiviert sie, eine Google Bewertung zu hinterlassen.

5. Optimieren Sie Ihren Kundenservice!

Erst ein guter Kundenservice ermöglicht auch gute Bewertungen bei Google. Fragen Sie sich daher, wo Sie ansetzen können, um das Einkaufserlebnis, Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung zu verbessern. Eine Studie von McKinsey fand heraus, dass 70 Prozent der Einkaufserlebnisse davon abhängen, wie Kunden sich behandelt fühlen. Ein herausragender Kundenservice setzt ein Unternehmen daher nicht nur von der Konkurrenz ab, sondern bewegt User dazu, über Ihre Marke zu sprechen, Empfehlungen herauszugeben und gute Reviews zu schreiben.

Linkless Mentions – Alles über den vermutlichen Rankingfaktor!

Eine Verlinkung einer Seite ist wie die Empfehlung eines guten Italieners um die Ecke. Entgegen dem guten alten Backlink, scheint Google ein neues Verfahren zu verwenden: Linkless Mentions. Wir erklären, wie Linkless Mentions oder auch Implied Links genannt funktionieren, sowie welchen Wert sie heute für SEO haben.

Und: Wir zeigen, worauf Seitenbetreiber jetzt bei ihrer SEO-Strategie achten sollten.

No Click Searches 2019 – Wie viel Traffic geht an Google?

Die SERPs sind ein heiß umkämpftes Pflaster: mittlerweile konkurrieren nicht nur Suchtreffer mit Suchtreffer, sondern auch mit Ads, Bildern und Rich Snippets wie Local Packs, Produktvergleiche, News und Videos. Das treibt nun einige Webmaster auf die Barrikaden. Sie befürchten, dass viele Suchanfragen mit No Click enden oder auf Google-eigene Properties weitergeleitet werden.

Ganz unbegründet sind die Vorwürfe sicherlich nicht. Tatsächlich ist die Menge dieser Suchanfragen größer als die Menge der organischen Klicks. An diesem Punkt stellt sich die Frage, wie sinnvoll SEO überhaupt noch ist, wenn die organischen SERPs immer Weiter ins Hintertreffen geraten?

Was sind No Click Suchanfragen?

Bilder SEO – die besten 6 SEO-Tipps + praktischer Checkliste

SEO für Bilder? Ja, das macht tatsächlich Sinn. Natürlich sprechen wir hier nicht davon, Bilder optisch zu bearbeiten – da wären wir im Metier der Bildbearbeitung. Bilder für Google zu optimieren bringt einige Vorteile mit sich. Zum Beispiel: doppelte Ranking-Chancen, mehr Traffic und idealerweise eine bessere Conversion-Rate.

Wie das funktioniert, verraten wir Ihnen in aller Kürze in diesem Beitrag!

Bilder-SEO – Was ist das genau?

Bilder-SEO gehört zur klassischen OnPage-SEO und beschäftigt sich mit Bilddateien. Das Ziel ist es, mit Hilfe von Bildern oder Grafiken die Sichtbarkeit der Website zu steigern.

Zur Bilder-SEO zählen alle Faktoren eines optischen Elementes: Dateiname, Dateigröße, Platzierung auf der Website.

Für wen lohnt sich Bilder-SEO?

Bilder-SEO spielt natürlich nicht in allen Branchen und Bereichen eine Rolle – aber in den meisten. Hier ein paar Beispiele, wer besonders von der Bildoptimierung profitiert:

  • Fotografen oder Druckereien (Wandtattoos, Fototassen etc.), deren Produkt quasi Bilder sind.
  • Content-Publisher, bei denen Bilder einen wesentlichen Teil der Content-Marketing-Strategie ausmachen (Bsp. Spendenorganisationen, Online-Händler etc.)
  • Unternehmen, die einen Blog mit Ratgebern produzieren. Die Bilder helfen dabei, die Aussage der Texte besser zu transportieren.

Besonders wichtig sind Bilder im eCommerce und im Online-Marketing.

Was sind die Rankingfaktoren im SEO für Bilder?

Oha, da gibt es jede Menge. Manche Quellen sprechen sogar von ca. 30 SEO-Rankingfaktoren für Bilder. Ob das tatsächlich so ist, lässt sich schwer nachprüfen. Allerdings kennen wir einige Punkte, die sich auf jeden Fall auf das Ranking in der Google Bildersuche auswirken:

  • Kontext – der umlaufende Text rund ums Bild

Es geht um den gesamten Text ums Bild, also dem Absatz davor, dem Text daneben, dem Absatz danach und die Bildunterschrift. In diesem Bereich sollte das Keyword zu finden sein. Je näher das Bild am Keyword, desto eher versteht Google den Zusammenhang. Am besten ist es, wenn der Suchbegriff in der BU vorkommt.

  • Bild-URL oder der Dateiname

Bilder benötigen sprechende Dateinamen. Achten Sie auf Kleinschreibung und Bindestriche anstatt Leerzeichen einzusetzen.

Bsp: beispiel-bilder-seo.jpg

  • ALT-TAG – der Alternativ-Text

Das ALT-Attribut erscheint nur, wenn das Bild aus irgendwelchen Gründen nicht geladen werden kann. Er sollte ein Keyword enthalten, 2-6 Wörter lang sein, die Abbildung kurz beschreiben.

  • Die Bildgröße bzw. Dateigröße

Kleine Bilder müssen in der Bildersuche das Nachsehen haben – zumindest, wenn es nach Google geht. Allerdings ist die Ladezeit der Website ein Rankingfaktor, der durch die Größe der Bilddateien eingeschränkt wird. Ihre Bilder sollten daher möglichst eine kleine Dateigröße aufweisen, aber immer noch hochwertig und groß genug sein, um gut auf der Website dargestellt zu werden.

Tipp: Speichern Sie Bilder als .jpg, .gif, .tif, .png, .svg-Datei, die benötigen meist weniger Speicherplatz.

Tools wie beispielsweise Squoosh sind auch nützlich.

  • Das Title-Attribut

Dieser Faktor wird benötigt, damit bei Mouseover-Funktionen Text angezeigt wird. Soooo wichtig scheint der Title bei Bildern nicht zu sein, kann aber unterstützend wirken.

So sieht das im Quelltext aus:

<img src=“verzeichnis/abbildung.jpg“ alt=“Das hier sollte eine sinnvolle Bildbeschreibung sein“>

Für Google zählt die Auszeichnung von Bildern mit Mark-ups zu einer guten User Experience. Sie können Bilder mit 4 Typen auszeichnen: Produkte, Rezepte, Videos und GIFs. Wie Sie diese einbinden, erfahren sie im Blogartikel strukturierte Daten.

Fazit: Vertrauen Sie auf Klasse statt Masse

Wie immer in der Suchmaschinenoptimierung gilt auch hier die Faustregel: Qualität geht vor Quantität! Minderwertige Bilder ohne Inhalt bringen sicherlich ein schlechteres Ranking als unique, hochwertige und aussagekräftige Bilder.

Darüber hinaus muss das Bild zum restlichen Content passen und das für den jeweiligen Abschnitt relevante Keyword enthalten. Berücksichtigen Sie außerdem das Verhältnis von Text und Bild. Viele Bilder in Kombi mit wenig Text wirken für Google schwach – mit Ausnahmen von Fotostrecken und dergleichen.

Google for Jobs & SEO – alles Wichtige zur neuen Suchkategorie

In den USA gibt es Google for Jobs schon seit 2017, in Großbritannien und Spanien seit 2018. Vor ein paar Tagen wurde die Suchkategorie nun auch in Deutschland und Frankreich ausgerollt.

Höchste Zeit zu klären, wie sich Google for Jobs auf die SEO auswirkt, ob sich Änderungen ergeben und wie man die Kategorie für eigene Stellenanzeigen am besten nutzt.

Insbesondere Arbeitgeber und Personalvermittlungen sollten jetzt aufhorchen, um zu erfahren, wie sich ihre Stellen-Angebote in dieser speziellen Funktion positionieren lassen.

Was ist Google Jobs?