Bounce Rate reduzieren – 5 erfolgreiche & effektive SEO-Tipps

Die Absprungrate (Bounce Rate) gehört zu den wichtigsten KPIs für die User Experience Ihrer Website. Für Google ist sie nämlich ein Faktor, der neben hochwertigen Inhalten auf die Qualität von Internet-Seiten schließen lässt. Daher gibt es natürlich ein großes Interesse, die Bounce Rate zu reduzieren.

Im Zusammenhang mit anderen Messwerten wie Seitenbesuche und Verweildauer zeigt sie, wie gut Ihre Website die User-Intention befriedigt und wo noch Optimierungspotential vorhanden ist.

Was bedeutet Absprungrate oder Bounce Rate?

Laut Google ist ein Bounce eine Session, mit nur einem Seitenaufruf. Das bedeutet: Eine Seite wird aufgerufen, aber ohne weitere Interaktion auf der Seite wieder verlassen. Das kann folgendermaßen aussehen:

  • Rückkehr zu den Suchergebnissen
  • Browser schließen
  • Eingabe einer neuen URL in der Adressleiste
  • Inaktiv bleiben und die Sitzung abbrechen
  • Die gesamte Seite lesen, aber keine Ereignisse auslösen und dann verlassen

Wir geben Ihnen 5 simple, aber effektive SEO-Tipps an die Hand, mit denen sie Ihre Bounce Rate verbessern können. Und zwar um ein Vielfaches.

Stellen Sie regelmäßig hochwertigen Content bereit

Traffic allein ist nicht alles. Sie benötigen einzigartige und hochwertige Inhalte, damit die Besucher auf Ihrer Seite bleiben. Je mehr Blog-Beiträge oder anderer nützlicher Content auf Ihrer Website zu finden ist, desto höher sind Ihre Chancen, die einzelnen Nutzer anzusprechen.

Laut einer Studie von HubSpot generieren Unternehmen, die mehr als 16 Blog-Beiträge im Monat publizieren, die 4,5-fache Menge an Leads im Vergleich zur Konkurrenz, die nur 4 Beiträge monatlich veröffentlicht.

Dabei zählt jedoch immer: Klasse statt Masse, Qualität geht vor Quantität. Wir sprechen hier von hochwertigen Inhalten, die Ihren Besuchern einen eindeutigen Mehrwert liefern. Oberflächlicher Content (Thin Content) wird Ihrer Absprungrate nicht zugute kommen. Ganz im Gegenteil.

Beachten Sie auch Ihre interne Verlinkungsstruktur:

  1. Weil weiterführende, informative Inhalte den Besucher länger auf Ihrer Website halten
  2. Weil Sie die Relevanz einzelner Seiten mit internen Links erhöhen
  3. Weil Sie das Crawl-Budget des Google Bots für Ihre Website optimal nutzen

Nutzen Sie visuelle Elemente wie Videos und Bilder

Natürlich geht es hier nicht nur um Texte, sondern darum, verschiedene Content-Formate wie Videos, Podcasts oder Infografiken zu nutzen. Insbesondere Bilder und Videos wirken sehr ansprechend auf Internetnutzer, denn relativ wenige verbringen ihre Zeit damit, Texte zu lesen. Optische Elemente sind jedoch schnell erfasst und erregen ein hohes Maß an Aufmerksamkeit.

Optimieren Sie die Ladezeit Ihrer Website

User sind ein ungeduldiges Volk. Sie möchten schnell an die gewünschten Informationen kommen und nicht lange warten. Das bestätigt auch eine Untersuchung von Google: satte 53 % verlassen eine mobile Website, wenn diese länger als 3 Sekunden zum Laden braucht.

Wie schnell Ihre Website ist, können Sie mit Google PageSpeed Insights testen. Nutzen Sie WordPress, bieten sich kostenlose Plugins wie zum Beispiel W3 Total Cache an, um die Ladezeit Ihrer Website zu optimieren.

Keine Scheu vor A/B-Tests

Patentrezepte existieren in der Suchmaschinenoptimierung nicht. Darum ist es nur von Vorteil, sogenannte Split-Tests durchzuführen, um zu erkennen, was bei Ihren Besuchern besser ankommt. Das bedeutet anfangs etwas Arbeit – zahlt sich jedoch definitiv aus!

Oft genügt es schon, kleine Veränderungen vorzunehmen, um Ihre Bounce Rate zu reduzieren. Zum Beispiel die Button-Farbe zu ändern, den CTA umzuformulieren, eine andere Schriftart einzusetzen oder Popups auf verschiedenen Seiten zu platzieren.

Setzen Sie Exit-Intent-Popups ein

Ein Großteil der Besucher, die Ihre Website wieder verlassen, werden nicht wiederkehren. Daher hilft es, diese User noch einmal gezielt anzusprechen, bevor sie von der Seite endgültig abspringen. Und zwar mit einem Exit-Intent-Popup.

Diese Art von Popups ermittelt anhand der Cursor-Bewegung, wann und ob ein User Ihre Seite verlassen möchte. Bevor das passiert, ploppt dann das Popup auf und bietet dem Besucher einen Mehrwert. Dieser kann aus Rabatten auf die erste Bestellung, einem Freebie oder kostenlosen Tipps per Newsletter bestehen.

In jedem Fall müssen Sie den User kurz und knapp davon überzeugen, warum er auf Ihrer Seite bleiben sollte.

Fazit: Absprungrate verbessern & Conversion-Rate steigern für ein besseres SEO

Je länger ein User auf Ihrer Website verweilt, desto höher ist Ihre Chance, ihn in einen Abonnenten oder Kunden zu verwandeln. Daher ist es das A und O, die Bounce Rate Ihrer Website effektiv zu reduzieren.

Die genannten Methoden können Ihnen dabei helfen, Ihre Besucher von Ihrem Angebot, Ihrer Dienstleistung oder Ihrer Expertise zu überzeugen. Doch bei allem gilt: Probieren geht über Studieren!

Domain Authority 2.0 – was bringt das neue Update?

Die Domain Authority (DA) ist ein weitläufig bekannter Indikator in der Welt der Suchmaschinenoptimierung. Besonders seit dem Wegfall des „Google Page Ranks“ stellt die DA für viele SEOs eine Alternative dar. In diesem Monat wurde das bereits angekündigte Update zur Domain Authority 2.0 veröffentlicht. Wir möchten diese Gelegenheit nutzen, um die Funktionsweise der Domain Authority noch einmal in Kürze wiederzugeben und aufzuzeigen, was sich mit dem Update verändert hat.

Anker auf Überschriften – so erhöhen Sie die Usability

Das Thema Überschriften nimmt in der Suchmaschinenoptimierung eine nicht unwesentliche Rolle ein. Dies hängt mit der Funktionsweise von Crawlern und wie diese bei der Zuordnung des Contents vorgehen zusammen. Was es mit der Hierarchie von Überschriften zu tun hat und worauf Sie bei der Formulierung von Überschriften achten sollten, haben wir in den verlinkten Artikeln bereits erläutert. Der heutige Artikel beleuchtet Überschriften aus einer etwas technischeren Sichtweise und geht dabei auf Anker ein, was es damit auf sich hat und wie Sie als Webseitenbetreiber davon profitieren können.

Keywords in Überschriften – Was es zu beachten gilt

Nichts ist besser geeignet das Thema eines Abschnitts oder einer Seite zu bestimmen, als eine beschreibende Überschrift. Auch Suchmaschinen machen sich diese Erkenntnis bei ihrer Analyse zu Nutze. Dieser Artikel beschreibt, wie Webseitenbetreiber davon profitieren können und worauf man beim Verfassen von Überschriften auf der eigenen Webseite achten muss.

Bevor wir im Detail auf die Formulierung von Keywords in Überschriften eingehen, erfolgt zunächst einmal ein kurzer Ausflug in die Struktur von HTML- Dokumenten. Diese bieten die Möglichkeit Überschriften (Headings) mittels des <h1>- bis <h6>-Tag in einer hierarchischen Form zu deklarieren. Dabei stellt die <h1>-Überschrift die höchste Ebene dar und sollte stets ganz oben im Text präsentiert werden, während die <h2>-Überschrift als „Unterüberschrift“ zu einer <h1>-Überschrift zu sehen ist (Eine <h3>-Überschrift wäre wiederum eine „Unterüberschrift“ zu einer <h2>-Überschrift, usw.).

Local SEO für Unternehmen

Was bringt Local SEO? Wer sich immer noch diese Frage stellt, sollte sich folgende Zahlen vor die Augen halten.

50 % der Menschen, die sich Informationen mit lokalem Bezug wie den Standort einer Bäckerei, die Öffnungszeiten oder den Weg dorthin suchen, sind allerspätestens am nächsten Tag dort. Von allen Suchenden werden 18 % am gleichen Tag noch zu Kunden.

50 % der Menschen, die sich Informationen mit lokalem Bezug wie den Standort einer Bäckerei, die Öffnungszeiten oder den Weg auf Google Maps dorthin suchen, sind allerspätestens am nächsten Tag dort. Von allen Suchenden werden 18 % am gleichen Tag noch zu Kunden. Local Search ist also kein „nice to have“, sondern ein Must-Have, da es viele conversionwillige potenzielle Kunden gibt. 

Auch wenn das Internet eine großartige Möglichkeit ist, sich global zu vernetzen und an Informationen zu gelangen, sind viele Suchanfragen doch in unserer unmittelbaren Nähe. Und auch hier gilt es die vorderern Plätze einzunehmen, gerade mit wachsender Popularität von digitalen Assistenten und Voice Search. Hier kommt nun SEO ins Spiel.