Google Pangolin Update ausgerollt

Ach ja, die Local Box, bzw. die Suchergebnisse bei Google Maps. Der letzte Bereich, in dem Spammer der ganz alten Schule noch Erfolge feiern können. Und sich dann auch noch fälschlicherweise als SEOs bezeichnen.Das Problem bei den Google My Business Einträgen ist, dass Google bis vor kurzem nicht so sehr auf die Qualität und Echtheit der Einträge geachtet hat. Die Algorithmen schienen nicht sonderlich ausgereift, und viele offensichtliche Fake-Einträge und Fake-Bewertungen waren die Folge dessen.Hier setzt das Google Pangolin Update an.

Das Problem grassiert vor allem in den USA, aber auch hierzulande kennt man ja die üblichen Verdächtigen (Schlüsseldienste, Bestattungsunternehmen), die sogar teilweise schon im Visier der Bundesnetzagentur stehen.

Für die ehrlichen und anständigen My Business Nutzer gab es nur die Best Practice: Profil vollständig und vor allem korrekt ausfüllen, Fotos hinterlegen und Kunden um Bewertungen bitten. Am Ranking in Google Maps hat sich nicht viel getan, eine Logik oder Rankingfaktoren schien es nicht zu geben.

Erste Verbesserungen gab es Anfang 2016, ein Update, das viel später als Bellyflop Update bekannt wurde. Der große Wurf war das aber noch nicht.

Was bringt das neue Google Pangolin Update?

Google Penguin 4.0 in Zukunft selbstlernend und in Echtzeit

Google Penguin benötigte bisher manuelle Linkspam-Updates und gestaltete sich durch die notwendige “Handarbeit” von Webmastern nach einer Abstrafung als schwierige und langwierige Herausforderung. Mit Machine Learning verfügt Google Penguin jetzt über eine Automatisierung, die einen selbstlernenden und in Echtzeit funktionierenden Kernalgorithmus beinhaltet. Für Webmaster und Suchmaschinenoptimierer beginnt mit dieser Veränderung eine neue Ära.

Seit Oktober 2016 arbeiten die Algorithmen im Linkspam-Bereich in Echtzeit und prüfen die Signale ohne langfristigen Aufschub. Während die Bereinigung des Backlinkprofils vor dem Update zur Echtzeit-Funktion keine sofortige Entlassung aus dem Sperrfilter enthielt und Monate oder Jahre in Anspruch nehmen konnte, verkürzt die automatische Signalerkennung die Wartezeit und zieht somit weitaus weniger Konsequenzen für Webmaster nach sich. Die zeit- und kostenintensive Handarbeit wurde durch Automatisierung ersetzt und mit dem Google Penguin 4.0 Update auf die modernen Anforderungen des Marktes angepasst.

Mobile First Index – mobiler Index löst den Desktop Index ab

Mobile First Index – die vergangenen Monate war es turbulent – immer wieder wurden am Google Algorithmus Änderungen vorgenommen, dies äußerte sich deutlich in Schwankungen der Rankings und Sichtbarkeits-Indizes. Die turbulenten Zeiten werden wohl für alle Webmaster und SEO´s weiter gehen. Letzte Woche lies der Suchmaschinen Gigant Google durch Gary Illyes auf der PubCon bahnbrechende Neuigkeit verlauten: Der Mobile Index wird zur Nummer eins und löst den Desktop Index ab. Dies bedeutet, dass zuerst die mobile Version einer Webseite indexiert wird und der Desktop Index weniger wichtig bewertet wird.

Was diese Nachricht für Webmaster und Seitenbetreiber bedeutet, möchten wir in diesem Blogbeitrag genauer beleuchten.

Das Prinzip der UTM Parameter

UTM Parameter sind eine sehr gute Möglichkeit, die Wirkung von Onlinemarketingmaßnahmen in Google Analytics genau zuordnen zu können. Während das Funktionsprinzip von UTM Parametern leicht verständlich ist, tun sich viele mit der genauen Bedeutung der einzelnen Parameter schwer. Dafür haben wir hier eine Übersicht erstellt, die die Zusammenhänge visualisiert.

UTM Parameter Diagramm

Folgende Parameter gibt es

Campaign (erforderlich): Der übergeordnete Name der Kampagne.

Medium (erforderlich): Sollte genutzt werden, um die verschiedenen Kanaltypen zu segmentieren. Social Media, Anzeigen (im Beispiel CPC), Blogs, Email usw. Es sind übrigens auch Offline-Medien denkbar, z.B. mit QR Codes.

Source (erforderlich): Der möglichst verständliche Name des jeweiligen Kanals. In dem Diagramm gibt es beim Medium “CPC” als Source Google und Bing.

Content (optional): Sollte genutzt werden, um Inhaltliche Elemente einer Quelle zu unterscheiden. Besonders bei Emails ist das interessant: Klickt der Leser auf das Firmenlogo, auf den Button oder auf das Produktfoto?

Term (optional): Wird im allgemeinen dazu verwendet, um einen Suchbegriff / Keyword zu definieren.

In dem Diagramm-Beispiel würde man also für eine Kampagne mit einer Zielurl insgesamt elf verschiedene URLs mit unterschiedlichen UTM-Parametern erstellen. In der Praxis sind das natürlich weitaus mehr.

Zur Vereinfachung bietet Google selbst das UTM-Tool an: https://support.google.com/analytics/answer/1033867?hl=de

Der Nachteil bei diesem Tool ist, dass die Reihenfolge der Eingabefelder nicht der Logik des obigen Diagramms folgt.

Wichtig ist auch, dass die Parameter case-sensitiv sind. Daher empfehlen wir, grundsätzlich alles klein zu schreiben.

Wenn die URLs zu lang werden (zum Beispiel für Twitter), dann kann man nach der Erstellung der URL einen Shortener wie goo.gl verwenden.

Was Sie alles über Sitemaps wissen sollten

Eine Sitemap ist eine Auflistung aller einzelnen Seiten einer Website. Sie dient der besseren Indexierung einer Webseite; der Google Bot kann die Inhalte einer Webseite sowie deren Struktur schneller erfassen. Heutzutage ist die Crawling-Kapazität höher, als noch in den Anfängen des Internets, daher hat die Bedeutung der Sitemaps abgenommen. Über eine gute interne Verlinkung kann sichergestellt werden, dass jede (wichtige) Seite der Webseite erreicht werden kann. Dennoch bieten Sitemaps viele Vorteile und der Einsatz ist absolut empfehlenswert.

Google selbst sagt über den Einsatz einer Sitemap folgendes: