Seiten bereit für den mobile-first index machen

In einem neuen Blogpost veröffentlichte Google Tipps für Webmaster, wie sich diese auf den mobile-first Index vorbereiten können.

Das neue Ranking von Google wird nicht mehr auf der Desktop-Version basierend ermittelt, sondern auf Basis der mobilen Websites. Für Websites mit Responsive Design wird der neue Index weniger Auswirkungen haben (sofern auch auf Mobile-Geräten alle wichtigen Inhalte angezeigt werden).

Ein Blick in die Logdateien verrät, ob die eigene Seite bereits umgezogen wurde. Mehr Zugriffe des mobilen Googlebots sind hierfür ein eindeutiges Indiz. Grundsätzlich empfiehlt Google das Verwenden responsiver Seiten. Aber natürlich sind auch weiterhin separate, mobile Domains möglich, wobei man hier natürlich auf einige Faktoren mehr achten muss.

Grundsätzliches zur Search Console

Die Search Console (ehemalige „Webmaster Tools“) liefert Informationen über den Zustand einer Website aus der Sicht Googles. Alles, was Google in der Search Console bemängelt oder anmerkt, sollte beachtet und zumindest überprüft werden. Oftmals werden auch sehr dringende Probleme aufgeführt. Die Search Console bildet die Grundlage für eine effiziente OnPage-Optimierung sowie aller anderen SEO-Maßnahmen.

Was bringt die neue Search Console mit sich?

Aktuell läuft ein Betatest der neuen Search Console, die irgendwann im nächsten Jahr erscheinen wird. Einen genauen Zeitplan hierfür gibt es laut Google nicht.

Längere Meta Descriptions möglich

Seit einiger Zeit fällt in der Google Suche auf, dass Google in den Suchergebnissen längere Snippet-Texte erlaubt. Bisher waren nur zwei Zeilen möglich (155 bis 160 Zeichen). Diese Regel wurde nun aktualisiert und in der Vorschau auf der Ergebnisseite von Google sind inzwischen drei, teilweise sogar vier Zeilen möglich. Laut den Tools von RankRanger wurden die Snippets im Schnitt von 160 auf 230 Zeichen verlängert. Laut Google können sie sogar bis 320 Zeichen lang sein.

Diese Änderungen bestätigte Google gegenüber Search Engine Land. Dadurch sollen den Nutzern der Suchmaschine aussagkräftigere Snippets zur Verfügung stehen, um so die Relevanz eines Suchergebnisses besser einschätzen zu können. Konkret stehen jetzt bis zu 320 Zeichen zur Verfügung.

Was Sie über den Freshness Algorithmus wissen müssen

2011 kündigte Google das Freshness Update an, das für Aufruhr unter den SEOs sorgte, da es Einfluss auf die Ergebnisse von 35 Prozent aller Suchanfragen (Achtung, nicht 35 Prozent aller Keywords) verändern sollte. Ziel war es, bei zeitbezogenen Suchanfragen primär aktuelle Ergebnisse zu liefern. Doch was verbirgt sich genau hinter dem Freshness Update?

Gründe für das Freshness Update

Das Internet vergisst nicht, weshalb täglich mehr Daten entstehen und gesammelt werden. In nur einem Jahr wurden mehr Daten produziert als in den vergangenen 5.000 Jahren. Wird der Online-Status einer Seite nicht geändert, bleibt der entsprechende Inhalt erreichbar und auffindbar. Viele dieser Inhalte verlieren mit der Zeit an Relevanz für den Suchenden. Der Algorithmus sollte nun besser erkennen, wann der User ein aktuelles Ergebnis sucht beziehungsweise braucht.

Selbstverständlich bedeutet dies nicht, dass Firmen und Unternehmen nun ständig ihre Website aktualisieren sollen. Nach wie vor gibt es Evergreen Content, der nicht an Relevanz einbüßt.

Bei wiederkehrenden Ereignissen, brandaktuellen Themen oder ständigen Neuerungen greift jedoch der Freshness Algorithmus und bestimmte Inhalte können (kurzzeitig) im Ranking aufsteigen. Interessant und auch ungewöhnlich an dem Algorithmus war, dass es mehr Seiten gab, die von dem Update profitierten, als Seiten die erheblich an Ranking verloren.

Google Search Console – How To

Die Google Seach Console kann bei der Optimierung von Webseiten gute Dienste leisten. Allerdings benötigt es einige Kenntnisse der Suchmaschinenoptimierung und etwas Expertise, um die Daten korrekt auszuwerten und handeln zu können.

Was ist die Search Console?

Die Search Console ist ein von Google kostenlos zur Verfügung gestelltes Tool, das Webmastern zur Analyse der eigenen Website in den Suchergebnissen von Google dient. Benötigt wird lediglich ein Google Konto und die Verknüpfung der Website mit der Search Console.

Zusätzlich können Webmaster überprüfen, wie Google ihre Website wahrnimmt und etwaige Fehler beheben und das Crawling erleichtern. Gleichzeitig zeigt die Search Console an, für welche Begriffe eine Website gefunden wird und an welcher Ranking-Position sie steht. Dadurch gewinnen Webmaster wichtige Einblicke, auf deren Basis sie eine SEO Strategie umsetzen können.

Google unterstützt die Betreiber von Websites nicht aus purer Selbstlosigkeit, sondern darum, weil sie stets das beste Ergebnis für den Nutzer liefern möchten und großes Interesse an funktionierenden und hochwertigen Websites haben.

Auszug der Informationen, die die Search Console liefert:

  • Suchanfragen bei denen die Website unter den Ergebnissen angezeigt wird
  • Welche weiteren Informationen in den Suchergebnissen auftauchen (Kontakt, Preise, Veranstaltungen, Öffnungszeiten etc)
  • Welche Suchanfrage zu den meisten Zugriffen führt
  • Auf die eigene Website verweisende Links
  • Ist die Seite mobile friendly?
  • Mögliche Fehler beim Abruf durch Google