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Seonative
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seonative auf der DMEXCO 2016 - Messegelände Köln - 14. + 15.9.2016 - Halle 8 - Stand C008 - http://dmexco.de/tickets/

Google AMP im Mobile SEO Check: Was leistet Googles Advanced Mobile Pages Format

Google AMP im Mobile SEO Check: Was leistet Googles Advanced Mobile Page Format?

Google AMP ist ein neues, webbasiertes Framework, das vorhandene Webseiten verschlankt, indem der Quellcode reduziert wird. Das AMP HTML Format wird neben dem eigentlichen Quelldokument verwendet. Die Ladezeiten auf mobilen Endgeräten sollen dadurch sehr stark reduziert werden. Als mögliche Werbeformate sollen für Publisher verschiedene Formate, Anzeigen-Netzwerke und andere Technologien unterstützt werden. Details werden im Verlauf der nächsten Monate bekannt gegeben. Das AMP-HTML Framework ist ein Open Source und in der aktuellen Version kostenlos über Github zugänglich. Ein entsprechendes Google AMP WordPress Plugin ist auch bereits erhältlich. Dieses legt für jeden Blogbeitrag eine entsprechende Seite im AMP Format an, die parallel über den Pfad „Beitrags-URL/amp“ erreichbar ist. Zum Start werden Advanced Mobile Pages von großen Verlagen wie der FAZ, theguardian und Zeit Online, sowie von bekannten Technologieunternehmen wie Twitter, Pinterest und LinkedIn verwendet. Wie AMP Webseiten zum Start in den Suchergebnissen und auf den entsprechenden Webseiten angezeigt werden, sehen Sie im folgenden Video:

Alternativ können Sie sich auch verschiedene Demos anschauen. Um diese zu sehen, müssen Sie jedoch ein mobiles Endgerät verwenden. Die Links zu den Google AMP Demo Seiten sind im offiziellen Google Search Blog zu finden. Laut Google werden Google AMP Seiten Anfang 2016 in den mobilen Suchergebnissen berücksichtigt:

Google will begin sending traffic to your AMP pages in Google Search early next year, and we plan to share more concrete specifics on timing very soon. In the meantime, the AMP Project invites everyone to take part in the conversation on GitHub, and encourages you to begin experimenting with building AMP pages as soon as possible.

Bedeutung für Mobile SEO – Google AMP im Vergleich zu Facebook Instant Articles

Google antwortet mit dieser Entwicklung auf die Instant Articles von Facebook. Diese sind seit kurzem für die iOS Facebook App verfügbar. Android Nutzer können diese vorerst nur im Rahmen einer öffentlichen Beta testen. Anstatt wie gewohnt auf der eigentlichen Quellseite im Browser zeigen Instant Articles Beiträge von Webseiten, die über Facebook auf Smartphones und Tablets geteilt werden, innerhalb der Facebook App an. Die ursprüngliche Menünavigation der Webseite wird ersetzt. Zusätzlich können, statt wie bisher nur Links und Teaser, vollständige Artikel, Videos und Fotogalerien über Facebook direkt veröffentlicht werden.

Ansicht eines Facebook Instant Article im Newsstream

Ansicht eines Facebook Instant Article im Newsstream

Beitragsansicht eines Facebook Instant Articles

Beitragsansicht eines Facebook Instant Articles

Wie auch bei AMP sollen dadurch Inhalte auf mobilen Endgeräten deutlich schneller geladen werden. Der wahre Grund besteht jedoch hauptsächlich darin, die Publisher vermehrt dazu zu bringen, ihre Inhalte direkt über das soziale Netzwerk zu veröffentlichen, statt Facebook nur als Distributionskanal zu nutzen. Im Gegensatz zu den Instant Articles werden Webseiten im AMP Format bei den Publishern selbst gehostet und bei entsprechender Suche über die Google Server angezeigt. Laut Google soll auch die Kontrolle über Werbung und den daraus resultierenden Einnahmen beim Publisher selbst bleiben. Bei den Instant Articles hingegen werden von Facebook 30 Prozent der Erlöse als Provision einbehalten. Facebook übernimmt jedoch im Gegenzug, wenn gewünscht, die Vermarktung der Inhalte. Beim Verkauf von eigenen Anzeigen können die Werbeinnahmen jedoch vollständig vom Publisher einbehalten werden.

Betrachtet man die Instant Articles aus SEO Sicht, so sehe ich keine wirklichen Vorteile. Ganz im Gegenteil: Inhalte, deren Links in der Facebook App geteilt werden, verbleiben auch dort. Geteilt wird nicht die Webseite an sich, sondern der „Facebook Content“. Das bedeutet unter anderem, dass Traffic und die Besuchsdauer von Nutzern, die über Facebook gekommen sind, nicht mehr der eigentlichen Domain zugeordnet werden. Auch der Wegfall der Webseitennavigation sorgt dafür, dass die Besucher, nach Lesen des Artikels, nicht weiter auf der Webseite navigieren können. Dadurch kann auf andere Seitenbereiche nicht mehr direkt zugegriffen oder die interne Seitensuche verwendet werden. Im Endeffekt leidet unter diesen Punkten vor allem der Trust, einer der vielen Rankingfaktoren die Google bei der Berechnung der SERP’s berücksichtigt.

Im Vergleich dazu ist Google AMP ein hochinteressantes Thema für Mobile SEO. AMP-HTML Seiten werden mobile-optimiert mit schneller Ladezeit in den SERP’s angezeigt und können zusätzlichen Traffic von mobilen Endgeräten auf die eigene Webseite liefern. Die Inhalte werden dabei der eigentlichen Seite zugeordnet. Gleichzeitig werden Advertisern neue Möglichkeiten zur Vermarktung in den bezahlten Suchergebnissen geboten. Wie diese im Endeffekt aussehen, bleibt jedoch abzuwarten.

Google Advanced Mobile Pages im Mobile SEO Praxis Check

Seonative Webseite im Google AMP Format

Google AMP Version

Ansicht der Seonative Mobile SEO Webseite Responsive

Responsive Version

In diesem Teil des Beitrags beschäftige ich mich mit dem Aufbau einer AMP HTML Datei und vergleichen dazu eine AMP Webseite mit einer herkömmlichen mobilen Webseite. Verwendet wird hierfür die aktuelle Version des oben erwähnten AMP WordPress Plugin und unsere Mobile SEO Unterseite. Zu beachten ist, dass es sich beim WordPress Plugin um eine frühe Version (0.1) handelt und AMP noch in der Entwicklungsphase ist. Außerdem haben wir bei der AMP Version der mobilen Webseite keinerlei zusätzliche Anpassungen vorgenommen. Daher fehlen unter anderem Breadcrumbs und Navigation.

Folgende Punkte sind für unseren Mobile SEO Check relevant:

  • Ladezeiten und Page Size
  • Mobile Friendly Ergebnisse via Google Mobily Friendly Check
  • Text / Code Verhältnis
  • Anzahl CSS / JS im Vergleich zu einer normalen Responsive Webseite
  • Werden Mikrodaten Formate unterstützt?
  • Können Tweets und andere Social Media Formate eingebunden werden?
  • Einbindung von Medien zur Gestaltung des Contents

Ladezeiten und Page Size

Vergleich Ladezeiten und Seitengröße einer Google AMP Seite mit einer Responsive Webseite

Ladezeiten / Page Size Google AMP vs. Responsive Website

Die Ladezeiten und die Page Size wurden mit dem kostenfreien Tool GTmetrix getestet. Dabei ist zu beachten, dass GTmetrix als Standort London verwendet. Jedoch soll es bei diesem Test eher um die prozentuale Verbesserung, als um die genauen Zahlen gehen. Je niedriger die Werte sind, desto positiver ist die Auswirkung auf Mobile SEO.

Die Ladezeiten der mobilen Webseite hat sich durch Google AMP um 60 % verringert. Die Page Size hat sich um 93,43 % verringert. Berücksichtigt werden muss, dass das WordPress Plugin einige Seitenelemente noch nicht auf das AMP Format überträgt.

Mobile Friendly

Vergleich Nutzererfahrung AMP-HTML und herrkömmliche Responsive Webseite

Nutzererfahrung AMP-HTML / Responsive Webseite

Laut Page Speed Insights weist die Responsive Webseite eine Nutzererfahrung von 96/100 Punkten auf. Die AMP Variante kommt, wie zu erwarten auf 100 / 100 Punkten. Die Ergebnisse sind also so gut wie identisch.

Text / Code Ratio

Verhältnis Text zu Code AMP Webseite und Responsive Webseite

Text zu Code Verhältnis AMP vs. mobile Webseite

Das Verhältnis von Text zu Code spielt ebenfalls eine Rolle im Mobile SEO. Die Ergebnisse wurden mit dem Text-to-Code Ratio Tool von Seochat gemessen. Je höher dieser Wert ist, desto besser.

Auch beim Text / Code Ratio kann Google AMP im Vergleich zur mobilfähigen Webseite punkten. Der Code Anteil fällt deutlich geringer aus und das Text zu Code Verhältnis hat sich um 190 % verbessert.

Anzahl CSS / JS

Anzahl Requests Google AMP Webseite

Anzahl Requests Google AMP Webseite

Anzahl Requests Responsive Webseite

Anzahl Requests Responsive Webseite

Durch eine Verringerung der Anzahl an CSS und JS Dateien kann eine mobile Webseite beschleunigt werden. Daher ist dieser Faktor vor allem für Mobile SEO ein nicht zu unterschätzender Faktor. Natürlich spielt es dabei eine Rolle, ob eine Seite viele oder wenige aktive Plugins, wie z.B. Social Media Buttons, verwendet. Den Onpage Test habe ich ebenfalls mit GTmetrix ausgeführt. Die Gesamtzahl wird als Requests zusammengefasst. Dabei gilt: Je niedriger der Wert, desto besser.
Die Anzahl an Requests beträgt auf der Responsive Webseite 48. Durch AMP-HTML konnte diese Zahl um 600 % auf 8 reduziert werden. Google AMP verwendet also deutlich weniger JS und CSS Dateien als normale Mobilpages. Jedoch muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass das verwendete AMP WordPress Plugin auch keinerlei Style Elemente der Basis Webseite übernommen hat.

Mikrodaten Auszeichnung

In der aktuellen Entwicklungsphase kann in AMP-HTML Dokumenten das Schema.org Markup in zwei Formaten eingebunden werden, sowohl als JSON als auch im Mikrodatenformat. Von Google wird derzeit JSON empfohlen. Als mögliche Daten Typen können derzeit Rezepte, Artikel, Videos und Reviews verwendet werden.

Social Media, Medienformate und weitere Features

Unterstuetzte Medienformate in Google AMP-HTML

Medienformate Google AMP-HTML

Medienformate erhöhen die Zeit, die ein Besucher auf der Webseite verbringt. Dadurch erhöht sich auch der Trust, der bei der Berechnung der mobilen Suchergebnisse berücksichtigt wird. In unserem AMP Mobile SEO Praxischeck haben wir daher überprüft, welche Medienformate zur Optimierung des Contents zur Verfügung stehen. Laut Dokumentation auf Github konnte ich hierzu folgendes herausfinden:

Bilder können in AMP-HTML Dokumenten in Form eines Carousels, einer Lightbox oder direkt aus Instagram eingebunden werden. Außerdem ist es möglich Tweets und Youtube Videos auf einer AMP Seite einzubetten. Zusätzlich können normale Videos, Audiodateien, animierte Bilder und I-Frames im Content integriert werden. Interessant für Advertiser ist die Möglichkeit via „amp-pixel“ Page Views zu zählen sowie Ad Container via „amp-ad“ einzufügen.

Fazit meines Google AMP Mobile SEO Check

Google AMP-HTML macht in meinem Mobile SEO Check einen hervorragenden Eindruck und hält vor allem in punkto Mobile Speed was es verspricht. Die Ladezeiten werden im Vergleich zu herkömmlichen Responsive Webseiten um ein Vielfaches beschleunigt. Das liegt vor allem daran, dass man bei der Verwendung von HTML Elementen eingeschränkter ist, weniger CSS- und JS-Skripte geladen werden und die Menge an Quellcode reduziert wird. Dadurch ist im Endeffekt die Datengröße von Webseiten sehr viel kleiner. Die Möglichkeit Content mit Videos, Bildern, Audiodateien, Social Media Posts und Ads zu erweitern ist auf jeden Fall gegeben. Google AMP stellt hierfür mobile optimierte Komponenten bereit. Bereits jetzt kann auf AMP Webseiten das Schema.Org Markup angewendet werden. Beispiele existieren bereits für Artikel, Videos, Rezepte und Reviews. Auf welche Art und Weise AMP Webseiten in die mobilen Suchergebnisse integriert werden und ob man langfristig auf AMP HTML umsteigen muss, bleibt abzuwarten. Google AMP ist auf jeden Fall jetzt schon eine hochinteressante Entwicklung für Mobile SEO und für SEOs um einiges relevanter als Facebooks Instant Articles. In Anbetracht, dass die Ladezeiten einer der wichtigsten SEO Rankingfaktoren 2016 sein wird, ist durch die Verwendung von Google AMP höchstwahrscheinlich ein Rankingboost zu erwarten.

Google AMP News / Updates

Wie ist die Einschätzung der SEO Szene? Inwieweit wird Google AMP die mobilen Suchergebnisse revolutionieren? Wir freuen uns über Tweets, Kommentare und weitere Blogbeiträge zu diesem Thema, die wir gerne auch in unserem Beitrag sammeln und veröffentlichen! Hashtag: #AmpSeoDe

Update 10.12.2015

Google hat im Accelerated Mobile Pages Project Blog angekündigt, dass Google AMP Seiten ab Februar 2016 in den SERP’s berücksichtigt werden. Außerdem wird das AMP Format ab Januar von WordPress unterstützt.

Google will begin sending traffic to AMP pages in Google Search as early as late February, 2016…WordPress will support all publishers that wish to enable AMP pages beginning in January…

Weitere Neuigkeiten zu den Themen Advertising, Analytics, Suscriptions und den aktuellen Verbesserungen von AMP-HTML finden Sie im oben genannten Blog. Spekuliert wird derzeit auch darüber, ob Google AMP Seiten in den SERP’s ein spezielles Label bekommen – ähnlich wie „Mobile Friendly“. Nach Rückfrage von Searchengineland gab es von Google hierzu folgende Antwort:

Google responded informally that it was more likely they would label pages “fast,” which is more intuitive for consumers.

Update 18.12.2015


In einem Hangout zum Thema Mobile Webseiten, App Indexierung und Accelerated Mobile Pages (AMP) hat John Müller (Google Schweiz) einige Hinweise darauf gegeben, was bei der Verwendung von Google AMP zu beachten ist. Deutlich wies er darauf hin, dass Google AMP im kommenden Jahr das „Big Topic“ sein wird. Die wichtigsten Punkte hat Christian Kunz von seo-suedwest.de in seinem SEO Blog zusammengefasst.

  • Derzeit ist AMP vor allem für „Published Content“ gedacht, also Artikel wie Blogposts oder Nachrichten, jedoch nicht für interaktive Inhalte.
  • AMP ist nicht nur für die Suche relevant, sondern auch für andere Plattformen wie Twitter odet Pinterest.
  • Bestehende Webseiten müssen nicht angepast werden, sondern es wird eine parallele AMP-Version der Seite erstellt (Ausnahme: Der Verweis auf die AMP-Version).
  • Die AMP-Version muss per Canonical-Link auf die HTML-Version der Webseite verweisen. Ansonsten wird sie nicht berücksichtigt.
  • Oftmals genügt ein Plugin für das genutzte CMS, um die AMP-Version für eine Seite zu erstellen.
  • Probleme mit Duplicate Content soll es wegen der AMP-Version nicht geben.
  • Links der AMP-Version müssen nicht in der Sitemap erscheinen.
  • Linkbuilding ist für die AMP-Webseite nicht nötig.
  • Noch ist nicht klar, wie Impressions und Klicks von AMP-Seiten in der Search Console gemessen werden sollen (Beispiel AMP-Karussell). Google arbeitet noch an der Darstellung in der Search Console.

Aufgrund von AMP hat Google die Rich Snippet Dokumentation für News Artikel und Blogbeiträge aktualisiert. Die Liste der Properties wurde von 6 auf 17 angehoben wobei 14 für eine korrekte Anzeige benötigt werden.

The number of Article properties described in the guidelines have increased from six to seventeen. Only three properties were previously listed as required, whereas now the markup specifications list fourteen required properties, along with one recommended property.

Mehr Informationen finden Sie im Beitrag von Aaron Bradley / SEO Skeptic.

Update 21.4.2016 AMPlifizierung von Google News

So – what’s new? At the top of the page, there is a new AMP carousel filled with important headlines and stories of the day. Users can browse up to 14 headlines there quickly, and click any article to jump into the viewer, which is optimized for fast-loading AMP articles. In the viewer, people can also swipe to continue reading other stories from the carousel. Within the regular News stream, AMPlified articles are labelled with the AMP lightning bolt icon. That way, users can know these will be fast even before they click.
Maricia Scott, Engineering Director, Google News

Quelle: http://googlenewsblog.blogspot.de/2016/04/amplifying-news.html
Konkret bedeutet das: Wer in den Google News bleiben will, muss seine Newsseiten auch als AMP-Alternativen bereitstellen, da diese Seiten bei Newsquellen bevorzugt werden.

Update 23.5.2016: Neue Zahlen bezüglich Google AMP von der Google I/O Konferenz

Richard Gingras von Google hat auf der Google Entwicklerkonferenz ein paar Zahlen zur Verbreitung von AMP bekannt gegeben: 125 Millionen Seiten von 640.000 Domains sind bereits im AMP Format indexiert. In sehr naher Zukunft (wahrscheinlich schon aktuell in den USA) werden Rezepte und Blogartikel im AMP Format indexiert.


Update 6.6.2016 – AMP Roadmap: Navigation und Formularfelder noch im zweiten Quartal 2016

Es gibt eine AMP Roadmap, bei der jeder einsehen kann, was geplant ist. Und noch mehr: Man darf sich aktiv mit Vorschlägen einbringen. Die Roadmap ist aufgeteilt in die Bereiche Format, Analytics, Ads und Access. https://www.ampproject.org/roadmap/

Die interessantesten Punkte auf der Roadmap sind, dass noch im 2. Quartal 2016 Menüs (amp-sidebar) und Formularfelder finalisiert werden sollen und ins AMP Framework Einzug halten werden. Damit kann man mit dem AMP Framework „richtige“ Websites ausliefern. Damit würden viele Fragestellungen aus den Kommentaren unten obsolet werden.

Mal sehen, wann diese Funktionalitäten in das WordPress-Plugin aufgenommen werden.

Patrick Müller
Als leidenschaftlicher Digitale Native unterstützt Patrick das SEO Team von seonative. Er analysiert Webseiten auf Verbesserungspotentiale hin, leitet daraus die passenden Strategien ab und betreut unsere Kunden bei der On- und OffPage Optimierung. Am Online Marketing liebt er die Verzahnung der verschiedenen Teilbereiche, die vielfältigen strategischen Möglichkeiten und die direkte Messbarkeit von Maßnahmen. In seiner Freizeit übt er immer noch Tennisaufschläge, beschäftigt sich mit digitalen Trends und ist ein großer Freund der Unterhaltungselektronik.

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Kommentare (26)

  • Avatar

    Max

    |

    Interessanter Artikel: Ein Frage hätte ich noch. Meines Wissens wird doch (zumindest mit dem WP Plugin) ein separates Verzeichnis an jedem Artikel angehängt, was rein theoretisch Duplicate Content erzeigen würde? Ergänzt das Plugin einen Canonical auf die normale URL oder wird eventuell ein rel alternate gesetzt? Weißt du das eventuell?

    Ich denke, dass Google AMP HTML eventuell in Zukunft in Google Now integrieren wird. Aber wir werdens schon sehen.

    Reply

    • Matthias Anhalt

      Matthias Anhalt

      |

      Das Plugin hat als Canonical Tag die normale URL. Man muss an der Stelle aber auch beachten, dass das Plugin noch ganz am Anfang der Betaphase ist.
      Wer jetzt schon AMP für WordPress vollständig nutzen will, muss selber Hand anlegen und sich ein Template / Plugin programmieren.

      Reply

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      mr. Lox

      |

      Hallo Max,

      so wie das sehe setzt das Plugin folgendes auf der AMP-Version:

      Und auf der normalen Seite finde ich folgendes im Quelltext:

      Kannst du mir verraten ob diese Auszeichnungen die richtigen sind um Duplicate Content zu vermeiden?

      Mit freundlichem Gruß!

      Reply

  • Avatar

    Marc

    |

    Und wie weit ist aktuell das WordPress Plugin ?
    Ist es immer noch in Entwicklung ?
    Im Beitrag steht ja es soll im Januar starten.

    Reply

    • Matthias Anhalt

      Matthias Anhalt

      |

      Hallo Marc,

      das wird noch dauern. Laut Changelog hat sich seit Erscheinen unseres Artikels nichts getan: https://de.wordpress.org/plugins/amp/changelog/
      Immer noch Version 0.1. In dem Tempo glaube ich nicht, dass eine 1.0 Version im Januar erscheint.
      Das Thema ist auch umfassender als nur ein Plugin; das muss auch für die Nicht-Entwickler unter den WordPress-Usern Möglichkeiten bieten, die AMP Seiten optisch und funktional anzupassen, vergleichbar mit den normalen Themes.
      Möglicherweise wird die Weblog-Hostingseite wordpress.com im Januar mit Google AMP ausgestattet. Auch das wäre ein sportlicher Zeitplan.

      Reply

    • Matthias Anhalt

      Matthias Anhalt

      |

      Hey Marc, falls du hier noch gelegentlich vorbeischaust – das AMP Plugin hat jetzt Version 0.2. :-)

      Reply

  • Avatar

    Peter

    |

    Ich habe eine Frage dazu: Werden AMP-Seiten allen mobilen Nutzern angezeigt, quasi statt Responsive Design, oder nur denen, die direkt von Google auf die Seite kommen?

    Reply

    • Matthias Anhalt

      Matthias Anhalt

      |

      Hallo Peter,

      deine Frage beinhaltet auch schon die Antwort. Google AMP ist nicht dazu gedacht, responsive Design zu ersetzen. Google AMP wird auch immer als Alternative im Quellcode ausgewiesen, etwa wie eine alternative Sprachversion. In der AMP Version einer Seite wird / sollte der Canonical auf die „normale“ URL verweisen.

      AMP hat von Haus aus sehr eingeschränkte Funktionalitäten – zum Beispiel sind Formulare (noch) nicht vorgesehen. Primär ist AMP für News und mobile Suchergebnisse gedacht.

      Deswegen erzeugt zum Beispiel auch das offizelle WordPress AMP Plugin kein Menü und keine Breadcrumbs. Das machen zwar einige Websites, die AMP einsetzen, aber das ist nicht primär der Sinn hinter AMP.

      Wir setzen AMP momentan testhalber nur für Blogbeiträge ein, nicht für die Seiten
      Wer damit selber experimentieren möchte, der braucht zwei Plugins:
      Das AMP Plugin für WordPress: https://wordpress.org/plugins/amp/
      Und damit man das komfortabel konfigurieren kann, gibt es neuerdings von PageFrog ein ergänzendes Plugin: https://wordpress.org/plugins/pagefrog/
      „Facebook Instant Articles & Google AMP Pages“ nennt sich dies. Dort kann man das Aussehen und einige Parameter (Google Analytics Tracking, Logo usw. ) konfigurieren.

      Reply

      • Avatar

        Silvio Overlach

        |

        Hallo

        Ich habe einen Shop und suche jemand der diesen zu WordPress übernimmt und das AMP gleich mit einfügt, wer könnte mir da helfen ?

        Gruß Silvio

        Reply

        • Matthias Anhalt

          Matthias Anhalt

          |

          Hallo Herr Overlach,

          wenden Sie sich am besten an diese SEO Agentur: https://www.seonative.de/kontakt/

          Allerdings möchte ich Sie darauf hinweisen, das Google AMP für Onlineshops weder funktioniert noch irgendwelche Vorteile bringt. AMP ist momentan nur für Newsseiten wirklich vorteilhaft.

          Reply

          • Avatar

            Silvio Overlach

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            Hallo Herr Anhalt,

            danke für die info, ich könnte ja auch Produkt news machen, ich frage mal die Tage bei euch in der Firma nach was man machen könnte !

            Gruß S.Overlach

  • Avatar

    David

    |

    Danke für die Korrektur der Prozentzahlen :-)

    Jetzt noch zum Inhalt und zur Bedeutung: Natürlich werden die AMP-Seiten schneller geladen, weil ja so viel weggelassen wird. u.a. Navigation, Breadcrumbs, Header, Links, Analytics, Werbung.

    Aber will man das? Wozu baut man denn eine funktionale (mobile) Website, wenn dann bei AMP so vieles wegfällt? Wenn man die Feature alle nicht nicht braucht, kann man ja gleich eine schlichte HTML-Seite ohne Formatierung bauen. Und gleich bei Google-Sites hosten. Das lädt dann auch superschnell…

    Publisher brauchen nunmal Werbung zur Refinanzierung, d.h. dann baut man hinterher die ganzen CSS/JS-Requests wieder ein und die Ladezeiten steigen wieder hoch?

    So ganz erschliesst sich mir das AMP-Konzept noch nicht: „wir machen erstmal alles total schlicht und dann nach und nach wieder schöner – natürlich dann wieder auf Kosten der Ladezeit“.

    Wie seht Ihr das?

    Reply

  • Avatar

    Rene Hermenau

    |

    Hallo Matthias,

    > Wir setzen AMP momentan testhalber nur für Blogbeiträge ein,

    in dem Zusammenhang möchte ich einmal auf das von mir entwickelte Social Sharing tool Mashshare verweisen welches in der aktuellen Version das WordPress AMP plugin unterstützt. Bisher habt Ihr auf Eurer AMP Seite noch keine Share Buttons eingebaut. Vielleicht habt Ihr daher Lust Mashshare einmal auszuprobieren: https://wordpress.org/plugins/mashsharer

    Reply

  • Avatar

    mr. Lox

    |

    Hallo Mathias,

    > Wir setzen AMP momentan testhalber nur für Blogbeiträge ein

    Ich wollte fragen, wie euere Erfahrungen mit den AMP Beiträgen sind? Konntet ihr schon Beiträge in dem Carousel platzieren oder irgendeinen Vorteil erzielen?

    Ich habe das AMP Plugin für WordPress installiert, aktiviert, einen Beitrag über ein für uns interessantes Thema geschrieben un diesen indexiert.. Ich frage mich jetzt was eigentlich was als Nächstes passiert??

    Dies ist der AMP-Beitrag:

    http://misterlox.de/panzerriegel-test-querriegel/amp/

    Was soll ich eigentlich genau davon haben, dass ich mir die Mühe gemacht habe? Wenn ich ehrlich sein soll, habe ich erwartet, dass mein Beitrag wenigstens das schöne farbige AMP-Zeichen bekommt.. Wenn ich aber die Suchergebnisse durchgehe, finde ich zwar unsere Seite, aber da hat sich nichts verändert.

    Sollte es bei dem ganzen AMP Aufwand tatsächlich „nur“ um Ladezeiten gehen (also keine prominente Platzierung oder wenigstens ein kleiner Eyecatcher unter der URL), bin ich komplett Davids Meinung!

    Mit freundlichem Gruß!

    Reply

    • Matthias Anhalt

      Matthias Anhalt

      |

      Hallo Lox,

      es ist sehr unwahrscheinlich, dass man seine AMP-Seiten im Carousel platziert bekommt, wenn man nicht als Google News Quelle angemeldet und zugelassen ist. Um in die Google News zu kommen, muss man einige Voraussetzungen erfüllen.
      Aber es gibt Berichte von Personen – sogar aus Deutschland – deren AMP Seiten schon in der mobilen Ansicht aufgetaucht sind. Aber das ist noch sehr selten.

      Funktionieren kann das wenn überhaupt dann nur, wenn die Seiten auch komplett konform sind. Dazu in der Search Console schauen, ob es AMP Seiten mit Fehlern gibt. Dürfte bei dir der Fall sein, da laut https://developers.google.com/structured-data/testing-tool/ die von dir genannte URL Fehler in den strukturierten Daten hat.

      Das Problem kann man bei WordPress mit dem oben verlinkten Pagefrog Plugin in der neusten Version beheben.

      Google AMP ist in erster Linie mal für Newsseiten gedacht, und der Sinn und Zweck ist ganz klar Geschwindigkeit. Deswegen werden die Elemente stark reduziert: Werbung und Tracking nur von Google Server, keine Formulare, etc.
      Belohnt wird das nicht mit einem besseren Ranking, sondern damit, dass man überhaupt noch rankt. Wer als NEWS Quelle kein AMP macht, ist bald gar nicht mehr im Spiel, oder nur ganz weit hinten. So einfach ist das.

      Ich bin mir sicher, dass AMP auch mal für Nicht-News Seiten zum Thema wird, aber wann hier die Rankingvorteile eintreten, hat Google noch nicht durchblicken lassen. Oder ob.

      Wir haben in der Analyse keinerlei Zugriffe auf unsere AMP Seiten feststellen können, und den Test nach ein paar Wochen vorerst beendet. Wir sind auch keine offizielle Google News Quelle. Und die Kommentarfunktion ist uns sehr wichtig, wie man an diesem Blogbeitrag schön erkennen kann.

      Reply

  • Avatar

    mr. Lox

    |

    Hallo Matthias,

    vielen Dank für diese ausführliche Antwort! Ich lese sehr viele Blogs und kann sagen, dass es nicht selbstverständlich ist!

    Endlich spricht jemand Klartext :) Das Thema wird ganz schön gepusht und wirklich erklären wofür AMP gut sein soll, macht irgendwie keiner so richtig.

    > Aber es gibt Berichte von Personen – sogar aus Deutschland – deren AMP Seiten schon in der mobilen Ansicht aufgetaucht sind. Aber das ist noch sehr selten.

    Handelte sich bei diesen Seiten auch um News Seiten?

    > Ich bin mir sicher, dass AMP auch mal für Nicht-News Seiten zum Thema wird, aber wann hier die Rankingvorteile eintreten, hat Google noch nicht durchblicken lassen. Oder ob.

    Cool wäre das auf jeden Fall! Ich finde das Carousel optisch sehr ansprechend! Vielleicht kann man ja demnächst dort Plätze über AdWords buchen :)

    Wir stellen fest, dass ganz viele Kunden über Tablets auf unsere Seite kommen, obwohl Einbruchschutz so ein umfassendes Thema ist und man meinen könnte, dass dieses am Schreibtisch erst studiert werden müsste. Da wären super schnelle AMP Seiten definitiv von Vorteil (bessere UX).

    > Wir haben in der Analyse keinerlei Zugriffe auf unsere AMP Seiten feststellen können, und den Test nach ein paar Wochen vorerst beendet.

    So wie ich das verstehe, kann ich mir also die Mühe sparen weiter daran zu basteln?!?

    AMP Seiten zu haben kann aber nicht schaden?

    Gruß Elvis!

    PS: Witzig deine Anrede „Lox“. Machen Kunden manchmal am Telefon auch ^^ Dabei soll Lox für locks -> Schlösser stehen.

    Reply

    • Matthias Anhalt

      Matthias Anhalt

      |

      Handelte sich bei diesen Seiten auch um News Seiten?

      Ich kann mich nicht mehr genau daran erinnern, ich glaube, es war von einem anderen SEO Blog.

      So wie ich das verstehe, kann ich mir also die Mühe sparen weiter daran zu basteln?!? AMP Seiten zu haben kann aber nicht schaden?

      Ja, noch haben wir keinen Beleg (außerhalb von Google News) dafür gefunden, dass man Ranking-Vorteile davon hat.
      Schaden kann es nur dann, wenn durch die AMP Einschränkungen Funktionalität verloren geht, die für dein Business wichtig ist.

      Geschwindigkeit ist aber ein extrem wichtiger Rankingfaktor, und responsive Design ein Must-Have.
      Das misterlox.de da gehostet wird, wo es jetzt gehostet wird (ich will keine Namen nennen ;-) ) werten wir in Analysen als negativen Rankingfaktor.

      Für den schmalen Geldbeutel und in Sachen WordPress Hosting hat maxboost.de mit dem Standardpaket das interessanteste Angebot. Dazu kommt noch die Kosten für ein SSL Zertifikat (auch nicht viel), damit HTTP/2 funktioniert. Gehört aber etwas Fachwissen dazu, da die anstatt Apache Webserver den schnelleren NGINX Webserver einsetzen. Da gibt es dann keine .htaccess Datei u.ä. Dinge.

      Reply

  • Matthias Anhalt

    Matthias

    |

    John Müller hat gerade (07.4.2016 13:26 Uhr ) im Webmasgters Hangouts gesagt, dass bei AMP Seiten momentan die schemata „NewsArticle“, „Blogartikel“ und „VideoObject“ unterstützt werden. Daraus kann man Schlüsse ziehen, welche Seitentypen im Carousel erscheinen sollten.

    Reply

  • Avatar

    mike

    |

    Hi !
    Habe das ganze noch nicht so ganz 100% verstanden….
    Meine AMP fähigen Beiträge in WordPress kann ich aufrufen !
    Doch wie genau kann ich Google nun darauf hinweisen das es für die Beiträge eine AMP Version gibt?
    In Google´s Webmaster tools finde ich nur :
    Wir haben auf Ihrer Website keine Accelerated Mobile Pages gefunden.

    Und auf der Seite : https://support.google.com/webmasters/answer/6340290#discovery
    finde ich auch nur Infos welche für mich als Anfänger auch nicht wirklich einfach zu verstehen sind …..
    Dort steht was von wegen verlinken auf amp seiten…. sind damit externe oder interne links gemeint ?
    Kann mir da einer mehr sagen ?

    Reply

    • Matthias Anhalt

      Matthias Anhalt

      |

      Hallo Mike,

      wenn du das originale WordPress AMP Plugin verwendest (und das oben erwähnte PageFrog Plugin), dann sollte dein Quelltext die korrekten Verweise auf die AMP Version jeder einzelnen Seite enthalten. Dann dauert es auch nicht lange, bis in Google Search Console die Seiten auftauchen.
      Im Quelltext jeder steht dann die URL der AMP Version als Alternative, ähnlich wie verschiedenen Sprachversionen:

      <link rel="amphtml" href="http://www.meine-seite.de/beispiel/amp/" />

      Reply

  • Avatar

    björn

    |

    Ein einfaches AMP Plugin für WordPress ist auch „WP AMP it up!“ (https://wordpress.org/plugins/wp-amp-it-up/). Einfach nur installieren und fertig, keine weiteren Anpassungen sind nötig. Zusätzliche Vorteile gegenüber den bisher bekannten AMP-Plugins ist das automatische Erstellen eines AMP-Carousels, die automatisierte Übernahme eines bestehenden Google-Analytics-Tracking und auch das Hinzufügen von Social-Share-Buttons.

    Reply

    • Matthias Anhalt

      Matthias Anhalt

      |

      Cool. Danke für den Hinweis.

      Reply

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