Verweildauer: Einfluss auf SEO und Optimierungspotenzial

Im Blogartikel wollen wir erklären welchen Einfluss die Verweildauer auf SEO hat. Jedoch erst mal eine Definition:

Die Verweildauer misst – ganz grob zusammengefasst – die Zeit, die zwischen dem ersten Aufruf einer einzelnen Seite durch einen Besucher und dem Beenden des Seitenaufrufs vergeht.

Je höher die Verweildauer ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Seite genau den Wünschen des Suchenden entspricht. Daher wird die Dauer vermutlich auch als Rankingsignal von Google gewertet.

CTR Manipulation? Besser nicht und stattdessen optimieren!

In den letzten Jahren sorgten vor allem Backlinks und hochwertiger Content für eine gute Platzierung bei Google. In 2019 gewannen jedoch andere Faktoren zunehmend an Bedeutung. So zeigte sich unter anderem, dass Backlinks nicht mehr die Wirkung von früher haben. Stattdessen werden derzeit Page Speed und User Experience immer wichtiger für Webseitenbetreiber, um sich in den oberen Rängen festzusetzen. Und: Mehr und mehr SEO-Experten gehen davon aus, dass die Click-Through-Rate (CTR) einen Einfluss auf die Platzierung bei Google hat. Können Seitenbetreiber über eine Manipulation der CTR ihr Google-Ranking verbessern?

Beeinflusst die SERP-CTR die Google-Rankings?

„Mobile-Friendly“ wird Ranking-Faktor

Jetzt ist es offiziell: Ab dem 21. April werden mobil optimierte Webseiten in den Suchergebnissen bevorzugt angezeigt. Die Anpassung der Algorithmen wird sich weltweit in allen Sprachen auf die mobile Suche auswirken. Dieser Schritt war nur eine Frage der Zeit, da Google schon jahrelang die zunehmende Bedeutung von Mobile aufgrund der Änderung des Nutzerverhaltens betonte. Nun haben die Webmaster ca. 2 Monate Zeit ihre Seiten fit für Mobile zu machen.

Mehr mobilfreundliche Suchergebnisse

Ein Hinweis waren die im November 2014 eingeführten Lables „Für Mobilgeräte“ in den SERPs. Mobil freundliche Seiten werden ab sofort gekennzeichnet und wahrscheinlich auch bevorzugt geklickt.

Für Mobilgeräte optimiert

Ein zweiter Hinweis war die Einführung von „Nutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten“ in den Webmaster Tools. Man kann Seiten mit Fehlern in der Benutzerfreundlichkeit identifizieren. Diese können z.B. sein

  • Darstellungsbereich nicht konfiguriert
  • Kleine Schriftgröße
  • Touch-Elemente zu dicht beieinander
  • Größe des Inhalts nicht an Darstellungsbereich angepasst

Webmaster-Tools - Benutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten

Ein weiterer Hinweis war das neu eingeführte Google Mobile Friendly Testing Tool. Zu den PageSpeed Insights werden zusätzlich Informationen zur Nutzererfahrung bereitgestellt. Allerdings funktionierte der Test bei mir nicht immer, so wurde schon eine nicht optimierte Seite für gut empfunden.

Test auf Optimierung für Mobilgeräte

Wie optimiere ich meine Seite für Mobilgeräte?

Mein Kollege Holger hat in einem interessanten Artikel die 10 wichtigsten Faktoren zusammengefasst.

Auch App-Inhalte werden relevanter

Google erwähnte im Artikel weiterhin, dass auch Informationen aus Apps zukünftig als Rankingfaktor herangezogen werden. Dazu untersucht Google, welche Apps bereits auf dem Smartphone installiert sind und liefert bevorzugt Inhalte aus diesen Apps (die meist mit einer Webseiten verknüpft sind) aus. Für Entwickler und Webmaster hat Google einen Leitfaden für die App-Indexierung in der Google Suche erstellt. Somit sollte auch die Erstellung und Optimierung von Apps mehr Aufmerksamkeit bekommen.

Übrigens: Seit Kurzem kann man in der Google Websuche nach Apps suchen und nach verschiedenen Kriterien filtern wie z.B. Preis oder Betriebssystem. Dazu müsst ihr in der App-Suche auf „Suchoptionen“. Für Webseiten, welche schon Apps besitzen, ein weiterer Anreiz diese auch zu optimieren.

-sport - Google- App-Suche

Ab sofort ist die mobile Optimierung also kein „Nice-to-have“ mehr sondern ein „Must-Have“. Neben Pagespeed wird jetzt auch die Usability eine große Rolle spielen, damit der Nutzer egal von wo mit welchem Gerät die beste Erfahrung hat.

Wir von seonative unterstützen Sie gerne!