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SEOkomm 2016 - die ultimative Zusammenfassung

SEOkomm 2016 Recap: Die ultimative Zusammenfassung

Am Freitag den 18. November waren Matthias und ich zum ersten Mal zu Gast auf der SEOkomm 2016 im schönen Salzburg. Organisiert war die Veranstaltung in drei zeitgleich stattfindende Tracks zu je 40 min, die sich entweder an Einsteiger oder fortgeschrittene Zuhörer richteten. In diesem Beitrag haben wir die wichtigsten Erkenntnisse zusammengefasst und berichten von unseren Eindrücken. Alle die nicht dabei sein konnten finden hier außerdem die zugehörigen Präsentationen.

Inhalte des Beitrags „SEOkomm 2016: die ultimative Zusammenfassung“

Keynote: SEO’s sind wo oben sind

Marcus Tandler (onpage.org) eröffenete die SEOkomm 2016. In seinem Vortrag ging es um die Entwicklungen der letzten Monate und einen Ausblick auf das, was noch kommen wird. Mit viel Charme und Witz brachte er die Sache auf den Punkt und zeigte einige amüsante Beispiele wie man es besser nicht machen sollte. Fachlich top und sehr unterhaltsam.

Wichtige Fakten:

  • Angabe der korrekten Vorwahl ist ein wichtiger Faktor um lokal zu ranken.
  • Bei gleicher thematischer Relevanz einer Suchanfrage, rankt die Webseite mit der schnelleren Ladezeit besser
  • Unterseiten mit einer höheren Anzahl an internen und externen Links werden auch häufiger gecrawlt
  • Google pusht AMP sehr. Am liebsten würde Google HTML durch AMP ersetzen
  • 62% der Adwords Anzeigen werden auf Mobile und Tablet ausgeliefert
  • Seit Oktober 2016 mehr Traffic über mobile Geräte
  • 65% der Seiten sind jetzt mobile friendly
  • PWA – Progressive Web Apps sind die Zukunft der Apps
  • Wer trotzdem noch eine native App entwickeln muss, der sollte wirklich Googles Firebase als Framework nutzen

Mach deine Webseite endlich sauber

Dominik Wojcik, Geschäftsführer der Trust Agents, sprach über die Funktionsweise des Google Crawler, das richtige Indexierungsmanagement und die Bereinigung der Webseite um dem Google Bot die Arbeit zu erleichtern. Ziel ist es die Qualität der im Index vorhanden Seiten zu erhöhen, unwichtige Seiten aus dem Index zu entfernen und die Gesamtqualität einer Domain zu steigern.

Wichtige Fakten:

  • Wichtige Seiten werden häufiger gecrawlt als unwichtige Seiten
  • Am Besten nur relevante und wichtige Seiten in den Index lassen, die eine Suchintention bedienen, alle anderen auf Noindex
  • Wenig Seiten mit hoher Kompetenz im Index ist wichtig, da dies die Gesamtqualität einer Domain steigert
  • Beim Abbau von Seiten 410 nutzen, Links auf diese Seite löschen bzw. anpassen und Canonical möglichst vermeiden
  • Logfile Analysen nutzen, Tools bspw. Botify, Logly, Screaming Frog Logfile Analye
  • Parameter URLs mit Canonicals abfangen oder am Besten gar nicht verlinken
  • Mit Rel Next / Rel Prev bei Paginierung arbeiten. Wenn Paginierung keine Suchintention abdeckt auf Noindex setzen
  • robots.txt nur verwenden, wenn es nicht mehr anders geht
  • Optimierung der internen Linkstruktur durch Entfernen von doppelten unnötigen Links, Positionierung von besonders wichtigen Links, bei großen Seiten können individuelle Splitfooter verwenden (Beispiel Zalando -> eigener Footer für Herren- und Damenmode), Steuerung der internen Verlinkungen innerhalb eines Silos, den richtigen Ankertexten
  • Quellcode Optimierung: Keyword Headings, klickstarke Meta Description, sprechende URLs. Schema.Org, Responsive Webdesign, schlanker Quelltext (Minifying nutzen), SSL Zertifkat mit HTTP2
  • Content Update Cycle: Content Freshness ist wichtig, daher Content in Prioritäten einteilen (A bis D). Prio A Content bspw. alle 2 Wochen, Prio B Content alle 4 Wochen, Prio C alle 8 Wochen und Prio D Content alle 24 Wochen aktualisieren.
  • Stockfotos vermeiden, die nutzt bereits jeder. Eigene Fotos und Videos verwenden.
  • EXIF Daten für Bilder unbedingt nutzen, sind gerade bei der Bildersuche potentieller Rankingfaktor
  • Header Canonical von PDF auf HTML setzen

User-centered Content Erstellung

Martin Höllinger, mahoom.com, beschäftigte sich mit der Nutzer-zentrierten Content Erstellung und mit der Ausdünnung von Content. Man solle sich Gedanken darüber machen, welchen Sinn und Zweck eine Unterseite erfüllt und die Inhalte entsprechend für den Nutzer / Suchenden aufbereiten.

– Folien leider noch nicht öffentlich verfügbar –

Wichtige Fakten:

  • Drei Arten von Suchanfragen: navigational, informational, transaktional. Content entsprechend anpassen.
  • Inhalte zusammenfassen oder auch mal löschen, wenn Sie für den Nutzer uninteressant sind (Google Analytics nutzen). Bspw. bringen Inhalte wie Weihnachtsfeier von 2012 nicht mehr wirklich Mehrwert
  • Onpager mit vielen Themen ist schlecht
  • Die Anordnung der Telefonnummer ist sehr wichtig und sollte möglichst direkt sichtbar sein, gerade auf mobilen Endgeräten. Die falsche Verlinkung der Telefonnummer, bspw. mit Ländervorwahl + 0, sorgt für extrem viele Kontaktabbrüche. Dies verdeutlichte Martin Höllinger am Beispiel Schlüsseldienste.

Die Content Marketing Lüge

Mirko Lange von talkabout und scompler.com, beschreibt in diesem Vortrag in welche Richtung sich Content Marketing entwickelt, weist auf das Problem hin, dass das Content Marketing je nach Sichtweise (Werber, Publizist, PR, Digital Marketer) unterschiedlich wahrgenommen und gibt Lösungsansätze.

Wichtige Fakten:

  • Content Marketing wird unterteilt in instrumentelles- und strategischen Content Marketing
  • Instrumentelles Content Marketing ist kurzfristig und verfolgt nur taktische Ziele wie Traffic, Aufmerksamkeit, Rankings, Reichweite, Backlinks, Leads, Conversions etc.
  • Strategisches Content Marketing ist eine langfristig angelegte Strategie zur ganzheitlichen Befriedigung von Bedürfnissen bzw. Interessen von Kunden und anderen Stakeholdern
  • Content muss vernetzt über alle Kanäle hinweg individualisiert werden. Abteilungen müssen Content gemeinsam planen, umsetzen und dabei einer gemeinsamen Strategie folgen
  • Im Zentrum um dies umzusetzen steht eine gute Content- und Redaktionsplanung
  • Je nach Contentart eignen sich unterschiedliche Kanäle
  • FISH Modell: Follow-Content (Blogs), Inbound-Content (Whitepaper), Search-Content (News), Highligh-Content (spezielle Kampagnen)
  • Nützliche Tools: kapost.com, percolate.com, newscred.com, marketing.ai, divvyhq.com und scompler.com

Welche Geschichte erzählt dein Shop?

In Markus Höveners (bloofusion.de) Vortrag ging es um die richtige Content Erstellung für Onlineshops. Der Fokus lag jedoch nicht auf der Erstellung von Kategorie- und Produkttexten sondern auf interessanten Inhalten die den potentiellen Käufer schon zu Beginn seiner Suche bei der Kaufentscheidung helfen.

– Folien leider noch nicht öffentlich verfügbar –

Wichtige Fakten:

  • In vielen Onlineshops haben nur 0-10 % aller Blogbeiträge mindestens einen Follow-Backlink
  • Content in Onlineshops funktioniert oft nicht wegen irrelevanten Inhalten, Content Overload und Verzicht auf Seeding
  • Ziele mit Content in Onlineshops: Direkte Rankings, Backlinks, Soziale Erwähnungen, Branding, Remarketing, Gesamtqualität der Webseite erhöhen (Viele Inhalte zu einem Thema, helfen für ein Thema gesamt besser zu ranken)
  • Unterscheidung zwischen verkaufsvorbereitende Inhalte und Inhalte zum Streuen
  • Lösungsorientierte Inhalte mit Suchmuster Substantiv + Verb (pool winterfest machen), Substantiv + Substantiv (Arbeitsplatte Höhe)
  • Produktberatung mit Suchmuster Kategorie + Testsieger / die besten, A oder B, Bekanntes Produkt + Alternative
  • Inspirierende Beiträge die die Zielgruppe interessiert wie Einrichtungsideen für kleine Räume, Eingangsbereich dekorieren
  • Inhalte zum Streuen: Ratgeber, E-Books, Aktionen mit Bloggern (Blogparade), Awards, Datenbasierte Analysen, Vorstellen aktueller Trends, Rechtliche Änderungen aufzeigen etc.
  • Themenfindung über W-Fragen Tools, Supportforen, Analyse der Konkurrenz was gut funktioniert hat (am meisten Links)
  • Content der gut funktioniert hat besser machen
  • Möglichkeiten: Magazin, Blog oder Ratgeber Bereich im Onlineshop
  • Gegenseitige Verlinkung zwischen Content und Produkt
  • Beispiele für guten Shopcontent: windeln.de, zooroyal, garten-schlueter.de

Quo Vadis SEO?

Bastian Grimm von Peak Ace schaute in die Glaskugel und schilderte wo die Reise im kommenden Jahr hingeht. Ein spannender Vortrag, der aufgriff was derzeit noch funktioniert aber in den nächsten Monaten nicht mehr funktionieren könnte und auf was für Entwicklungen wir uns gefasst machen müssen. Neben „Shop SEO“ von Knut Barth der beste Vortrag auf der SEOkomm 2016.

Wichtige Fakten:

  • Für Google Antwortbox optimieren https://builtvisible.com/answer-boxes/
  • Google weiß mittlerweile zu viel: myactivity.google.com
  • UX: Aus Rich snippets werden Rich Cards, weil man die auf dem Smartphone besser vertikal swipen kann
  • Strukturierte Daten nach schema.org ein Muss, bisher nutzen das nur 3 %
  • Schema.org verwenden, idealerweise im JSON-LD Format
  • Strukturierte Daten sind die Zukunft der organischen Suche
  • Page Speed ist eins der größten Themen für Google
  • HTTPS Verschlüsselung quasi zwingend
  • bald AMP für Shops / Produkte
  • Wenn Desktop und Mobile unterschiedliche Contentlänge haben, zählt der kürzere Content als Maßstab
  • AMP Seiten müssen validieren, sonst kommen die nicht in den Index
  • Die Auflösung bei „Abrufen wie durch Google Bot“ beträgt 1024 * 768
  • Suchintention wird keyword verdrängen
  • für SEOs wird Spezialisierung wichtig und es wird auch mehr in die Technik gehen
  • Exzessiv lange Texte ohne wirklichen Mehrwert in Onlineshops werden sterben
  • Stock Fotos vermeiden, eigene Bilder einbinden

Besseres Shop SEO

Knut Barth von octobo ist ein Experte in Sachen Shop SEO. In seinem Vortrag gab er wertvolle Hinweise auf die Optimierung von größeren Onlineshops. Neben „Quo Vadis SEO?“ von Bastian Grimm, war dies einer der erkenntnisreichsten Vorträge der SEOKomm 2016.

SeoKomm 2016 Knut Barth – besseres Shop Seo von Knut Barth

Wichtige Fakten:

  • Shops sollten auf transaktionale Suchanfragen ranken, nicht auf informelle. Auf Umsatz optimieren, nicht auf generische Suchbegriffe. „Produkt“ ist wurscht, „Produkt kaufen“ ist wichtig
  • Adwords Daten nutzen für Priorisierung der Onpage und Contentoptimierung. Paidseiten mit höchstem Umsatz müssen ranken.
  • Bei der Onpageoptimierung in Templates denken, nicht in konkreten URLs / Seiten
  • Die Shop-Startseite auf die Marke optimieren (und ggf. auf einen generischen Begriff)
  • Kategorieseiten auf den Kategoriebegriff optimieren
  • Produkte: Longtail optimieren auf Artikelbezeichnung
  • Sichtbarkeitsindex und Umsatz müssen nicht korrelieren
  • Interne Links auf Canonical Seiten sind schlecht und sollten entfernt werden
  • Wenn Bilder bereits ranken, nie Komprimierung ändern, da sonst neue Indexierung
  • Bei Weiterleitungen immer: Kategorie auf Kategorie, Artikel auf Artikel redirecten.
  • Jederzeit prüfen ob das Tracking ordnungsgemäß funktioniert, um die Zahlen nicht zu verfälschen
  • Wie oft testen Sie, ob das Tracking einwandfrei funktioniert?
  • 99% der internen Links zeigen fälschlicherweise auf Seiten mit canonicals oder gar noindex.
  • Logfile Analyse ist wichtig, z.B: Dynamische, von Google erfundene URLs, die aber Status 200 zurückliefern, Parameter in URLs komplett vermeiden am besten nach # setzen
  • Audisto, Splunk für Qualitätsprüfung nutzen
  • Vermeidung von Redirect Ketten: Rederict Datenbank nutzen und diese einsetzen, bevor überhaupt htaccess Redirects kommen (Performance)
  • In Google Analytics benutzerdefinierte Benachrichtigungen einstellen: bspw. SEO (organischer) Traffic sinkt und SEO (organischer) Traffic steigt
  • Testen, testen testen – erst dann ins Live System
  • Title und Description testen

Google Search Console Advanced

Hilfreicher Praxisvortrag von Sebastian Erlhofer von der mindshape GmbH. Unbedingt den ausführlichen Blogartikel lesen (enthält die Folien und die Erklärungen): https://www.mindshape.de/blog/seo/google-search-console-advanced.html

Wichtige Fakten:

  • Datenlimits der GSC umgehen: Mehrere Properties anlegen auf Verzeichnisebene
  • Komplette Landingpage URL als Property anlegen, damit man die Content Keywords sieht
  • Interne Verlinkung bei Search Console sinnlos, zu limitiert
  • Internationale Ausrichtung: GSC prüft gegenseitige HREFLANG Verlinkung
  • Man kann URLs nicht dauerhaft aus dem Index entfernen, sondern nur noch 90 Tage ausblenden. Noindex meta tag erforderlich
  • Um den Disavow von entwerteten Links zu beschleunigen, müssen die gecrawlt werden.
  • 404 Seiten zu 410 umstellen (gone forever), damit die nicht immer wieder gecrawlt werden
  • Verstärkte Crawlingaktivität deutet mitunter auf ein Update bei Google hin
  • Die „pro Tag gecrawlte Seiten“ sind keine Seiten, sondern Requests und Seiten, auch Seiten die mehrfach gecrawlt wurden und summiert über alle Google Bots; Web, News, Bilder, Video…
  • Logfile Analyse gibt wirklichen Aufschluss
  • Suchanalyse Daten haben +9 Stunden Zeitverschiebung
  • Die „Position“ in der Suchanalyse ist durschnittlich und gewichtet.
  • Wie findet man heraus, welche URLs aus der Sitemap nicht indexiert sind: Dem Link zum Mindeshape-Weblog oben folgen und den Beitrag lesen.

Panel: Ask Google – ask John Müller

John Müller von Google hat die brennendsten Fragen der letzten Wochen beantwortet.

Wichtige Fakten:

  • Mobile Index first: Ja, der gesamte Text der Seite muss in der mobilen Version enthalten sein
  • Von Responsive Content rät Google ab, ist noch ein ungelöstes Problem
  • Mobile Index ist aktuell in einer sehr begrenzten Testphase, da Google beim Ausrollen möglichst wenig Kollateralschaden anrichten will
  • AMP hat keinen Einfluss auf das Crawl Budget
  • Personalisierte Seiten = Cloaking? Hmja, schwieriges Thema
  • Indexierung von stark Javascript-basierten Seiten? In der Search Console mit fetch & render checken. Service Worker werden nie funktionieren
  • User Signals, CTR als Rankingfaktor: Trotz eindeutiger Studien bestreitet John Müller nach wie vor, dass solche Signale das Ranking beeinflussen (aber werden genutzt, um den Algorithmus zu verbessern)

Wie immer gilt: Die offiziellen Aussagen von Google entsprechend nicht zu 100% der Wahrheit. In der Session war das Beispiel internes nofollow vs. PRG, bei dem John sich an die Google „Sprachregelung“ gehalten hat, welche in dem Fall nachweislich wenig mit der Realität zu tun hat.

Making sites uber fast (englisch)

Fili Wiese von den searchbrothers war mal bei Google und macht jetzt vor allem technisches SEO.

– Offizielle SEOkomm2016 Folien nicht vorhanden, daher ähnlicher Inhalt –

Wichtige Fakten:

  • UX ist extrem wichtig, und Geschwindigkeit ist für die User Experience der zweitwichtigste Faktor nach der Optik
  • Wenn die Ladezeit von 0,4 auf 0,9 Sekunden steitgt, dann sinkt die Conversion Rate um 20%
  • Deswegen haben langsame Websites einen nachhaltig negativen Effekt. Die User merken sich, dass eine Seite langsam ist
  • Google könnte theoretisch 10 Millionen URLs einer Website in einer Stunde crawlen. Macht Google aber nicht, weil dann der Webserver in die Knie geht. Google fängt mit einer normalen Geschwindigkeit an, und sobald der Server langsamer antwortet, crawlt google langsamer. Insgesamt ist Google sehr zurückhaltend, etwa 10.000 URLs pro Tag. Wenn der Server zu langsam ist, werden manche Unterseiten nicht einmal 1x pro Jahr gecrawlt.
  • Man soll „content first“ denken und dafür Sorge tragen, dass eine Website auch ohne Javascript korrekt dargestellt wird. Neben Smartphones und Desktopbrowsern gibt es ja auch Kühlschränke mit Internetzugang, die irgendwann nicht mehr geupdatet werden, aber 15 Jahre in der Küche stehen.
  • Die Seitengröße inklusive aller Assets sollte 500kb nicht überschreiten. Denkt mal an Indien. Oder WLAN im Hotel.
  • Unter 30 Requests pro Seite bleiben
  • Keine CSS Styles inline in HTML Tags
  • Für Bilder lazy loading nutzen (d.b. Bilder werden erst vom Server geladen, wenn die im sichtbaren Bereich sind)
  • CSS Dateien unter 50kb
  • Server Response Zeit unter 200ms
  • http/2 verwenden (erfordert komplette SSL-Verschlüsselung)
  • Google Search Console Crawler Statistik sollte unter 200ms sein, besser unter 20ms
  • Uvm.

SEOkomm 2016 – Fazit

Die SEOkomm2016 war super organisiert. Als Erstbesucher hat man sich gleich wohlgefühlt und zurechtgefunden. Auf der ganzen Veranstaltung hinweg herrschte ein familiäres Klima wodurch man die Möglichkeit hatte schnell und einfach neue Kontakte mit der Branche zu knüpfen um sich über aktuelle Trends und Themen auszutauschen. Alle Speaker waren sowohl fachlich als auch rhetorisch top und man merkte Ihnen die Leidenschaft für die Suchmaschinenoptimierung bzw. das Online Marketing an. Was man jedoch bemängeln könnte, ist dass es Zeitslots gab, in denen zwei „Advanced Slots“ gleichzeitig stattfanden. Auch das Panel mit John Müller, aus meiner Sicht eine Pflichtveranstaltung für SEOs, hätte einen exklusiven Slot verdient gehabt – ähnlich wie die Keynote von Marcus Tandler. Da es „nur“ einer von 3 parallelen Vorträgen war, verpasst der Besucher eines anderen Vortrags natürlich sehr wichtigen Input. Und umgekehrt: Die Speaker, die parallel zu John Müllers Panel ihre Vorträge hielten, hatten es natürlich etwas schwerer.

Ein Verbesserungsvorschlag wäre daher, die Veranstaltung in nur zwei Slots einzuteilen von denen jeweils ein Fortgeschrittener- und ein Einsteigervortrag gleichzeitig angeboten werden. Bei Keynotes wie die Frage & Antwort-Runde mit John Müller wäre es angebracht, keine weiteren Vorträge parallel laufen zu lassen. Auch wenn die meisten Vorträge inhaltlichen Praxisbezug hatten, würde ich mich sehr über mehr Vorträge im Stile von „Live Site Clinic“, von Dominik Wojcik und Sebastian Erlhofer, in dem auf der Bühne live eine Webseite analysiert wurde, freuen.

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Patrick Müller
Als leidenschaftlicher Digitale Native unterstützt Patrick das SEO Team von seonative. Er analysiert Webseiten auf Grundlage von Daten auf Verbesserungspotentiale hin, leitet daraus die passenden Strategien ab und betreut unsere Kunden bei der On- und OffPage Optimierung. Am Online Marketing liebt er die Verzahnung der verschiedenen Teilbereiche, die vielfältigen strategischen Möglichkeiten und die direkte Messbarkeit von Maßnahmen. In seiner Freizeit übt er immer noch Tennisaufschläge, beschäftigt sich mit digitalen Trends und ist ein großer Freund der Unterhaltungselektronik. Online erreicht man Ihn über Twitter, Facebook und Xing.

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Kommentare (1)

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    Vivien

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    Eine super Artikel, in dem alles zum Thema SEO aus einem Jahr zusammengefasst wird. Die Fakten sind sehr ausführlich,gut überschaubar und man erfährt wirklich nur das wichtigste . Es gibt mitlerwile auch unmengen an SEO-Tipps, die einem bei der Suchmaschinenoptimierung helfen sollen. Einige dieser kenne sie sicherlich schon selbst, aber sie können sich gerne unsere Liste für Ergänzungen anschauen. http://onma.de/seo-tipps/

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