SEO und SEA: Tipps & Trends 2016 – Agenturevent bei seonative am 17.02.2016

Lieber Leser, liebe Leserin,

nach dem großen Zuspruch im vergangenen Jahr wird das seonative- Team auch in 2016 wieder zu zahlreichen Events und Fachvorträgen einladen.

Nach dem großen Zuspruch im vergangenen Jahr wird das seonative-Team auch in 2016 wieder zu zahlreichen Events und Fachvorträgen einladen. Den Anfang machen Matthias und Patrick am 17.02.2016 mit einem Vortrags-Double-Feature zu Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenwerbung (SEA), zu dem wir Sie herzlich in unsere Agentur einladen. Die geplanten Themen:

Organische Suchergebnisse vs. AdWords

SEO, SEA, organische Suchergebnisse, bezahlte Anzeigen, AdWords, Ads und AdSens – es gibt viele Begriffe im Bereich des Suchmaschinenmarketing (SEM), die schnell verwechselt werden können. Bei meiner Arbeit in der Agentur und im Gespräch mit Kunden stelle ich oft fest, dass manche Begriffe falsch verwendet werden oder der Sachverhalt unklar ist. Gerade der Unterschied zwischen den organischen Suchergebnissen und AdWords Anzeigen ist oftmals nicht ganz  klar. Das ist auch nicht verwunderlich – nicht jeder hat täglich damit zu tun.
Um mehr Klarheit in den Begriffe-Dschungel zu bringen, möchte ich Ihnen heute, liebe Leser, einzelne Begriffe erklären und den Unterschied zwischen den organischen Suchergebnissen bei Google und AdWords Anzeigen aufzeigen.

Der neue Berichtseditor von Google

Für alle SEM-Manager und AdWords-Nutzer, die sich bisher bei der Berichterstellung für AdWords auf Excel-Tabellen und 3rd Party-Tools verlassen haben: Seit August gibt es eine neue Funktion im Dashboard, die die Erstellung von Reports direkt ermöglicht: den Berichtseditor.

Der Editor bietet insgesamt 82 verschiedene Variablen für die Erstellung von Berichten. Zu den spezifische Variablen gehören u.a. Detailebene, Ausrichtung, der räumlichen und zeitlichen Dimension und zu den absoluten sowie relativen Messgrößen gehören u.a. Leistungs-, Conversion-, Attributions- und den aus Analytics importierten Daten sowie den Wettbewerbswerten. Diese kann man separat oder in Kombination miteinander betrachten, um die Performance-Entwicklung des Kontos (oder von Teilen davon) nachvollziehen zu können; die mittels einer Tabelle oder eines (Balken-, Torten-, Linien-) Diagramms dargestellt werden können.

1. Balken- und Tortendiagramm

Sowohl das Balken- als auch das Tortendiagramm sind generische Diagramme, die bei vielen Tools beinhaltet sind. Diese können mit Excel-Einsteigerkenntnissen erstellt werden. Das Balkendiagramm ermöglicht die parallele Betrachtung bis zu dreier Variablen, von denen zwei Messgrößen sein müssen (z.B. eine Übersicht der Klicks und Conversions nach Kampagnen aufgeschlüsselt). Das Tortendiagramm ermöglicht die Betrachtung zweier Variablen, von denen eine eine absolute Messgröße sein muss (z.B. eine Übersicht der Verteilung der Klicks nach Kampagnen aufgeschlüsselt, allerdings keine Übersicht von CTRs nach Kampagnen aufgeschlüsselt).
Der Vorteil des Berichteditors gegenüber 3rd Party-Tools zur Diagrammerstellung liegt darin, dass mehrere verschiedene Größen zur Auswahl stehen und keine beschränkte Anzahl von Kombinationen vorgegeben wird, sondern diese innerhalb der Einschränkungen des Editors frei wählbar sind.

2. Liniendiagramm

Das Liniendiagramm ist der Grafik in der normalen Kampagnen/Anzeigengruppen/Keyword-Übersicht sehr ähnlich und zeigt ebenso wie diese die Entwicklung der betrachteten Größen im ausgewählten Zeitraum an.

Allerdings hat das Liniendiagramm im Berichteditor mehrere Vorteile:

– das Diagramm ist deutlich größer und erlaubt dadurch eine bessere visuelle Darstellung
– das Diagramm erlaubt die Messung von deutlich mehr Größen. Die Grafik in der normalen Kampagnen-Übersicht ist – zusätzlich zu den verschiedenen Detailebenen (Kampagnen, Anzeigengruppen etc.) – auf 30 verschiedene Größen beschränkt. Das Liniendiagramm ist zusätzlich zu den Detailebenen auf 66 Größen beschränkt (darunter auch solche wie der Standort oder die Keywords).
– das Diagramm erlaubt bei der horizontalen Betrachtung bis zu 16 verschiedene Ausprägungen desselben Größen-Typs (wobei man die Option hat, nach verschiedenen Kriterien zu filtern), während die Grafik in der normalen Kampagnen-Übersicht immer nur eine Größe erlaubt. So kann man z.B. die Entwicklung der Klickzahlen von verschiedenen Anzeigengruppen auf einmal betrachten, anstatt sich jede Anzeigengruppe einzeln ansehen zu müssen.
liniendiagramm

Parallele Betrachtung der Entwicklung 16 verschiedener Anzeigengruppen über einen bestimmten Beobachtungszeitraum.

3. Tabelle

Die Tabellenübersicht ist dadurch gekennzeichnet, dass sie längst nicht so begrenzt ist wie die Diagrammberichte und man hier mehr als nur drei Messgrößen (und diese auch in nahezu beliebiger Kombination) gleichzeitig betrachten kann. Während sie in vielerlei Hinsicht zumindest visuell von der Standard-Kontenübersicht kaum zu unterscheiden ist (wenn man davon absieht, dass es keine obligatorischen Größen gibt, die eingeblendet werden müssen), hat sie einen unschätzbaren Vorteil: Sie greift auch die im Reiter „Dimensionen“ verfügbaren Daten auf. Das alleine rechtfertigt schon die Nutzung des Berichtseditors, unabhängig von allen anderen Möglichkeiten.
Ein großer Vorteil der Tabellenübersicht liegt darin, dass man mit dem Editor auch jene Datensätze erfassen kann, die in der „Dimensionen“-Übersicht bestimmten Restriktionen unterliegen und eine detailliertere Auswertung bisher gar nicht oder zumindest nicht direkt erlaubten:

– aus Google Analytics importierte Daten waren im Reiter „Dimensionen“ nicht anwählbar; diese Einschränkung gilt für den Berichtseditor weitgehend nicht. Dies bedeutet, dass man z.B. die durchschnittliche Verweildauer für einzelne Regionen oder die verschiedenen Wochentage überprüfen kann.
– es ist möglich, räumliche und zeitliche Auswertungen zu kreuzen. Man kann z.B. einsehen, wie die Performance in den verschiedenen Regionen von Wochentag zu Wochentag variiert. Vorher musste man sich entscheiden: Entweder man konnte die Performance nach Region *oder* nach Zeit überprüfen, aber nicht beide in Beziehung zueinander setzen.
– dasselbe gilt nun auch für die verschiedenen zeitlichen Dimensionen, die man vorher auch nur voneinander losgelöst betrachten konnte. Es ist nun also z.B. möglich einzusehen, wie das Konto in einem Zeitraum an den verschiedenen Wochentagen zu verschiedenen Tageszeiten performt.

dimensionen

Beispiel für die Beschränkung des Reiters „Dimensionen“: Die gleichzeitige Auswahl verschiedener Zeiteinheiten ist nicht möglich – mit dem Berichteditor gehört das Problem erfreulicherweise der Vergangenheit an.

Bestimmte Kombinationen sind zwar nach wie vor nicht möglich. So kann man z.B. genaue Suchbegriffe nicht nach Standorten aufschlüsseln lassen, ebenswo wie bei einer Vielzahl von Größen nicht erfasst wird, zu welchen Tageszeiten sie passiert sind.

Fazit: Die meisten Funktionen bieten zumindest einen kleinen Mehrwert im Vergleich zu anderen Tools der Berichterstellung. Die eigentliche Stärke des neuen Berichtseditors liegt aber darin, dass man ihn gewissermaßen als Erweiterung der Kampagnenübersicht betrachten und weitaus detailliertere Daten erheben kann, als einem dort zur Verfügung stehen.

Kunden gewinnen mit Google (und seonative)

Google Partners Neukunden-gewinnen mit Google

Die DNA der Kundenzufriedenheit

Mehrwerte für unsere Kunden zu bieten, die über das reine Engagement im beauftragten Umfang hinausgehen, gehört seit jeher zur DNA von seonative. Darum haben wir auch keine Mühen gescheut, um als einer von 50 Google-Partnern in Deutschland, Österreich und der Schweiz, den Google Connect Event „Kunden gewinnen mit Google“ bei uns in der Agentur auszurichten.

Am 2. Juni besuchten uns mehr als zwanzig interessierte Personen aus allen Bereichen der Wirtschaft und auch aus den Hochschulen im Land, um mehr über die Möglichkeiten zur Kundengewinnung mit Google zu erfahren. Über einem Live-Hangout wurden dafür ab 16:00 Uhr Google-Mitarbeiter zugeschalten, die in der Art eines TV-Magazins in Interviews und Vorträgen die Chancen und Vorteile mit Google besprachen.

Durch die Sendung führte charmant und gekonnt Jessica Schmeiss, Google Marketing Managerin SMB, und moderierte im Einzelnen die folgende Themen:

„Generation Internet: Wie denkt der Konsument von heute?“

Steffen Kramer, Industry Manager Google
Ein kurzweiliger Blick auf das geänderte Konsumentenverhalten, denn egal ob ein User ein Produkt oder eine Dienstleistung sucht: Das Internet und mobile Endgeräte sind heute unsere ständigen Begleiter. Dadurch haben wir zu jeder Zeit Zugang zu Informationen, wie z.B. Preisvergleiche und Bewertungen, was den Kaufprozess nachhaltig verändert hat.Live Hangout 02

Marken und Produkte müssen heute schon viel früher bestehen, um den Konsumenten zu überzeugen.

Im Beitrag wurde das neue Konsumentenverhalten anschaulich erläutert, einige interessante Statistiken gezeigt und auf die Auswirkungen, Herausforderungen und Möglichkeiten für werbetreibende Unternehmen hingewiesen.

„Mit Google erfolgreich Kunden gewinnen“

Isabelle Rücker, Google Digital Consultant
Dieser Beitrag knüpfte nahtlos an den ersten Beitrag an, denn durch das veränderte Live Hangout 01Nutzer- und Konsumentenverhalten der Generation Internet stellt sich die Frage: welche Rolle spielt die Google-Suche im Kaufentscheidungsprozess und wie kann diese eingesetzt werden, um potenzielle Kunden zu gewinnen?

Isabelle Rücker gab uns hier eine Übersicht der Möglichkeiten, wie Google-Produkte die Bekanntheit von Unternehmen, sowie deren  Dienstleistungen und Produkte deutlich steigern und das Online-Marketing erfolgreicher machen können.

„Erfolgsgeschichte eines Unternehmens, das effektiv mit Google wirbt“

Jessica Schmeiss, Google Marketing Managerin SMB

Anhand der ePetWorld GmbH, dem Betreiber von hundeland.de und katzenland.de , wurde ein konkretes Beispiel für ein Unternehmen gegeben, dass sich zusammen mit seiner SEO/SEM-Agentur auf das geänderte Nutzerverhalten der Generation Internet eingestellt hat und die verschiedenen Marketingkanäle im Internet nutzt. Herr Jochen Missel, CMO bei ePetWorld, erläuterte wie gerade die gute Zusammenarbeit mit seiner SEO/SEM-Agentur die Arbeit mit den Google Produkten nicht nur vereinfacht, sondern durch fortdauernde Betreuung und Unterstützung Marketing und Neukundengewinnung nachhaltig positiv beeinflusst hat.

Drinks, Snacks und Wege durch den Dschungel

Nach den Live-Vorträgen via Google Hangout blieb den Gästen bei seonative noch Zeit, sich mit den seonatives in entspannter Im GesprächAtmosphäre bei Drinks & Snacks zu unterhalten und das eine oder andere Thema zu vertiefen.Snacks und DrinksDie seonatives Kristina, Jörn, Nicolas und Patrick traten als Gastgeber auf, sorgten sich um das leibliche Wohl der Gäste und die fachliche Beratung, während ich selbst die Veranstaltung InHouse moderieren durfte.

Wir hoffen, dass es allen Gästen gefallen hat und dass die Vorträge Ihnen helfen werden, den richtigen Weg im digitalen Dschungel zu finden. Die seonatives stehen Ihnen hier als Native Speaker in SEO, SEM und Online Marketing selbstverständlich jederzeit gerne zur Verfügung. Sollten Sie nicht persönlich dabei gewesen sein, wenden Sie sich gerne jederzeit an uns.

Besonderer Dank gilt unseren Ansprechpartnern bei Google, die diesen Event erstklassig organisiert und uns jederzeit unterstützt haben. Danke Google!

Save The Date

Übrigens: Wir arbeiten schon an weiteren Formaten. Merken Sie sich schon mal den 2. Juli für ein gemütliches Frühstück vor, bei dem Sie mehr zur Entwicklung der Suchmaschinen erfahren können. Den geplanten Inhalt und den genauen Termin geben wir hier auf unserem Blog bekannt.

Quellen: Google-Hangout „Kunden gewinnen mit Google“

„Umgestellte URLs“ in Google Adwords ab Juli 2015

Schon vor einiger Zeit von Google eingeführt, werden sie bald für alle Adwords-Anwender obligatorisch werden: Die Upgraded URLs (Umgestellte URLs).

Der Mehrwert von Umgestellten URLs besteht insbesondere darin, dass sie elaboriertere Tracking-Methoden unterstützen: Die Landing Page-URL wird von den Tracking-URLs getrennt, sodass die Adwords-Anwender einfacher die URLs ändern können, ohne die Tracking-Parameter berücksichtigen zu müssen. Durch die Tracking-Vorlage und diese benutzerdefinierten Parameter können nun Tracking-Informationen für eine Gruppe von Keywords, Anzeigen oder Sitelinks zusammengeführt werden, dabei aber immer noch individuell gekennzeichnet werden.

url

 

Momentan hat man noch die Auswahl zwischen Umgestellten URLs und den bisherigen Ziel-URLs, mittelfristig werden letztere allerdings notfalls auch automatisch durch die neuen URLs ersetzt werden – es lohnt sich aber, möglichst frühzeitig mit der Anpassung zu beginnen, wenn man diesen Vorgang selber kontrollieren möchte. Wenn man aus der Umstellung besonderen Nutzen zieht, ist man also besser beraten, das Konto in dieser Hinsicht möglichst bald umfassend zu optimieren.

Mehr zur Umstellung und wie man sie durchführt kann man hier erfahren.