Einladung zum Google Event

2015-05-22 10_54_23-Partners Neukunden gewinnen mit Google

Am 2. Juni von 16:00 bis 18:00 Uhr laden wir Sie recht herzlich zu unserem Event „Kunden gewinnen mit Google“ ein. Wir vermitteln Ihnen Know-how für die Einbindung von Google AdWords in Ihre Sales-Strategie mit freundlicher Unterstützung von Google. In unseren Räumen bieten wir den Rahmen für das zweistündige Google Connect Event, in dem sowohl Referenten von Google per Video referieren als auch natürlich unser eigenes Agentur-Team seinen Erfahrungsschatz mit Ihnen teilt.

Diese Agenda erwartet Sie

16:00 Uhr: „Generation Internet: Wie denkt der Konsument von heute?“

Jessica Schmeiss, Google Marketing Manager SMB
Das Internet und mobile Endgeräte sind heute unsere ständigen Begleiter und wir haben zu jederzeit Zugang zu Informationen. Welche Auswirkungen hat das auf das Verhalten der Kunden und welche Herausforderung ergeben sich dadurch für Unternehmen?

16:15 Uhr: „Mit Google erfolgreich Kunden gewinnen“

Isabelle Rücker, Google Digital Consultant
Welche Rolle spielt die Google-Suche im Kaufentscheidungsprozess und wie kann diese eingesetzt werden, um potenzielle Kunden zu gewinnen? Isabelle Rücker gibt Tipps, wie Google-Produkte Unternehmen bekannter machen können und stellt eine Erfolgsgeschichte eines Unternehmens vor.

16:40 Uhr: Erfolgsgeschichte eines Unternehmens, das effektiv mit Google wirbt

17:00 Uhr: Austausch und Vertiefung der Themen bei Snacks und Getränken

Besuchen Sie uns

Auch vor dem offiziellen Beginn heißen wir Sie bei uns bereits ab 15:00 Uhr willkommen. Die Teilnahme ist kostenlos und die Teilnehmeranzahl streng limitiert. Melden Sie sich bis zum 26. Mai unter folgendem Link an:

https://partnersconnect.withgoogle.com/event/seonative-gmbh

Wir freuen uns auf Sie!

Google Phantom Update – Was dahinter steckt und worauf man jetzt achten sollte – Eine interne Auswertung

Die Verunsicherung ist groß und die Anzahl an Meldungen und Spekulationen ebenso. Eine Änderung am Core-Algorithmus scheint wahllos die Sichtbarkeit der Websites zu beeinflussen.

Wie genau der Algorithmus verändert wurde ist im Prinzip nicht wirklich relevant und wird sowieso nicht preisgegeben. Es ist aber bekannt, dass Google einzigartige Inhalte mit Mehrwert für den Interessenten belohnt. Wir konnten nach einer Auswertung unserer langjährigen Betreuungskunden sowie Neukunden genau diese Korrelation feststellen.

Wir sehen eine absolute Notwendigkeit in der Erstellung epischer Inhalte, also einer holistischen Betrachtung des jeweiligen Themas, für eine dauerhafte Top Platzierung in den SERPs.

Unsere langjährigen Kunden, bei denen wir eine Optimierung gemäß dieser Herangehensweise über einen Zeitraum von mindestens 9 Monaten durchführten, haben nach dem Update zwischen 40 und 60 Prozent an Sichtbarkeit gewonnen.

Phantom update

A = Google Phantom Update

Wie sieht unsere holistische SEO Optimierung aus?

  • Regelmäßige ausgiebige Recherche aktueller Interessen der Zielgruppe (z.B. Frage-Antwort Portale)
  • Erstellung neuer spezieller einzigartiger Inhalte und stetige Überarbeitung bestehender Inhalte
  • Erfassung von verwandten Themengebieten, die ebenfalls für die Zielgruppe einen Nutzen haben (ganzheitliche Betrachtungsweise)
  • Neue Inhalte als Glossar, Ratgeber etc. einbinden
  • Bewährtes Format: Frage und Antwort
  • Sinnvolle interne Verlinkungen
  • Strukturierte Daten, um Inhaltstypen für Google transparent zu machen

 

Bewährt hat sich die Erfassung eines Themas als Ganzes mit allen erdenklichen Facetten. Keine keywordbasierte Optimierung und auch keine Beschränkung auf das Kernthema.

Beispiel: Auf einer Website einer Rechtsanwaltskanzlei sollten nicht nur die angeboten Leistungen aufgeführt werden. Möglich wäre hier:

  • Eine Sammlung alter Gesetze als Archiv
  • Neue aktuelle Gesetzesänderungen
  • News zu Themen über die in Foren etc. ausführlich diskutiert wird und von allgemeinem Interesse sind
  • Fallstudien
  • Ratgeber
  • Glossar über Fachtermini, die für den Laien verständlich erklärt werden

 

Fazit: Wer versucht sein Themengebiet ganzheitlich abzudecken wird langfristig Erfolg haben. Es werden die Websiten gut ranken, die für den Leser und nur für diesen geschrieben werden. SEO Optimierungen werden natürlicher und orientieren sich am Nutzen der Leserschaft und dies ist auch im Sinne der Suchmaschinen.

„Umgestellte URLs“ in Google Adwords ab Juli 2015

Schon vor einiger Zeit von Google eingeführt, werden sie bald für alle Adwords-Anwender obligatorisch werden: Die Upgraded URLs (Umgestellte URLs).

Der Mehrwert von Umgestellten URLs besteht insbesondere darin, dass sie elaboriertere Tracking-Methoden unterstützen: Die Landing Page-URL wird von den Tracking-URLs getrennt, sodass die Adwords-Anwender einfacher die URLs ändern können, ohne die Tracking-Parameter berücksichtigen zu müssen. Durch die Tracking-Vorlage und diese benutzerdefinierten Parameter können nun Tracking-Informationen für eine Gruppe von Keywords, Anzeigen oder Sitelinks zusammengeführt werden, dabei aber immer noch individuell gekennzeichnet werden.

url

 

Momentan hat man noch die Auswahl zwischen Umgestellten URLs und den bisherigen Ziel-URLs, mittelfristig werden letztere allerdings notfalls auch automatisch durch die neuen URLs ersetzt werden – es lohnt sich aber, möglichst frühzeitig mit der Anpassung zu beginnen, wenn man diesen Vorgang selber kontrollieren möchte. Wenn man aus der Umstellung besonderen Nutzen zieht, ist man also besser beraten, das Konto in dieser Hinsicht möglichst bald umfassend zu optimieren.

Mehr zur Umstellung und wie man sie durchführt kann man hier erfahren.

Neu: „Suchanalyse“ in den Google Webmaster Tools

Der bisherige Bericht „Suchanfragen“ wurde gründlich überarbeitet und bietet seit heute jede Menge weitere Informationen und Vergleichsmöglichkeiten. Die Funktion ist noch in der Beta-Phase und bietet auf den ersten Blick die gleichen Daten wie vorher:

  • Impressionen
  • Klicks
  • Klickrate
  • Position
Suchanalyse Bericht Webmaster Tools

Bericht Suchanalyse

Die Darstellung der Daten ist jetzt in einem gemeinsamen Linien-Diagramm sichtbar und kann mit vielen neuen Filtern kombiniert werden um z.B. herauszufinden:

  • Zugriffe über Mobilgeräte vor und nach dem 21. April (Mobile-Update)
  • Anzahl Impressionen von Markennamen in verschiedenen Ländern
  • Welche Seiten haben die höchste/niedrigste Klickrate in den Suchergebnissen

Die Daten sind nach wie vor Durchschnittswerte, aber genauer als im alten Bericht. Viele Agenturen arbeiten damit, deshalb lässt Google die alte Version noch 3 Monate online.

Adwords Conversion-Tracking: Messung des Besucherinteresses

Um den Erfolg von Adwords-Kampagnen zu messen, werden generell Bestellungen in Form von Conversions gemessen. Im besten Fall (aus der Perspektive des SEM-Managers, der die Adwords-Kampagne betreut) beinhaltet das Geschäftsmodell des Unternehmens, für das die Anzeigen geschaltet werden, einen Shop, der überwiegend relativ niedrigpreisige Produkte anbietet, sowie ein entsprechendes Warenkorbtracking: Auf der einen Seite kann man genau den Umsatz einzelner Conversions feststellen anstatt mit Richtwerten arbeiten zu müssen, auf der anderen Seite erzielt man auch genügend Conversions, um so auch aussagekräftige Statistiken über die Performance einzelner Keywords und Anzeigen erstellen zu können. Für manche Unternehmen verhält es sich allerdings genau gegenteilig – hier werden keine hohen Sales-Conversionraten mit Gebrauchsprodukten erzielt, sondern hochpreisige Produkte angeboten, die zwar mit hohen Umsätzen verbunden sind, aber gemessen am Besucheraufkommen relativ selten nachgefragt werden. Der Extremfall sind Unternehmen, deren Produktportfolio so beschaffen ist, dass schon ein einzelner Sale das ganze Adwords-Jahresbudget rechtfertigen kann (beispielsweise ein Bauunternehmen für Häuser), aber eben auch nur einstellige Conversionzahlen über das ganze Jahr erzielt und möglicherweise tausende Besucher auf einen einzelnen Verkauf kommen. Derart hochpreisige Produkte werden auch in der Regel nicht direkt über die Website verkauft; hier ist die Adwords-Conversion Teil des Conversion-Trichters und nicht der Endpunkt (wie es der Fall ist, wenn man die Produkte direkt bestellen kann), was im Grunde bedeutet, dass man die eigentlichen Verkäufe gar nicht über Adwords messen kann. Alternativ dazu ist es möglich, dass zwar ein Webshop vorhanden ist oder anderweitig direkte Bestellungen möglich sind, aber trotzdem wenige direkte Sales zustande kommen, weil zum Beispiel die Produkte entsprechend teuer sind; oder weil der Kunde zwar insistiert, mit allen möglichen Keywords vertreten zu sein, aber nur bestimmte Keyword-Komplexe/Anzeigengruppen/Kampagnen auch tatsächlich Umsätze erzielen. Wenn man also eine solche Kampagne hat, wo man auf konventionelle Weise nur schlecht oder sogar gar nicht aussagekräftigen Zahlen zur Auswertung sammeln kann, braucht man eine Alternative. Eine mögliche ist stattdessen (oder zusätzlich) die Messung des generellen Besucherinteresses.

Messen des Besucherinteresses

Anfragen / Telefonanfragen (letztere nur, wenn man auch Telefontracking eingerichtet hat) sind gewissermaßen die Vorstufe zum Kauf, und eine beliebte Alternative, falls auf der Website keine direkten Verkäufe getätigt werden können – hier bekundet der Kunde nur sein grundsätzliches Interesse am Produkt und stellt eine Anfrage beim Unternehmen über ein Formular auf der Website. Wenn der Kunde hier angelangt ist, ist man bereits relativ weit fortgeschritten im Conversionprozess, im günstigsten Fall hat der Kunde bereits eine Kaufentscheidung getroffen und möchte nur noch die Details festmachen, bevor er sie finalisiert. Downloads signalisieren Interesse am Produkt, am Unternehmen, oder am Angebot auf der Website. Ein Besucher, der sich Prospekte, Informationen, Videos etc. herunterlädt, ist vielleicht kein unmittelbarer Kunde, aber er ist bereit, Zeit über den reinen Websitebesuch hinaus aufzuwenden und sich auch Initiativen zur Besucherbindung einzulassen. Das Besuchsvolumen (auf der Seite verbrachte Zeit / Anzahl besuchter Seiten) ist keine Aktivität im eigentlichen Sinne, die vom Besucher veranlasst werden muss, sondern ein Nebeneffekt des Seitenbesuchs. Dadurch sind sie zwar das am wenigsten aussagekräftige, aber dafür am häufigsten vorkommende Ereignis; und außerdem die flexibelste Größe, mit der man das Besucherinteresse messen kann: Die anderen Conversions haben die Schwäche, dass sie binär sind – entweder der Besucher stellt eine Anfrage oder nicht, entweder er lädt etwas herunter oder nicht. Das Besuchsvolumen dagegen ist durch seine Unabhängigkeit von bestimmten Aktionen des Besuchers und seine Elastizität sehr viel leichter greifbar zu machen. Auf den den ersten Blick mag es fragwürdig erscheinen, eine solche Größe überhaupt zu messen: Schließlich misst sie nichts besonderes außer reiner Anwesenheit auf der Seite. Hier muss man allerdings berücksichtigen, was ihre Abwesenheit aussagt – nämlich relativ eindeutiges Desinteresse des Besuchers. Denn es ist zwar auf der einen Seite nicht gesetzt, dass ein Besucher, der sich durch ein Dutzend Unterseiten klickt oder 20 Minuten auf der Webpräsenz verbringt, wirklich interessiert ist, auf der anderen Seite kann man aber sehr wohl ausschließen, dass das auf jemanden zutrifft, der auf der ersten Seite nicht einmal ein paar Minuten geblieben ist, bevor er ausgestiegen ist. Und wenn die anderen Conversions, die man verfolgt, vielleicht einmal alle paar hundert Klicks auftreten, ist eine solche Information bares Geld wert, wenn man die richtigen Schlüsse daraus zielt.

Wie kann man das Besuchsvolumen messen?

Um das Besuchsvolumen zu messen, muss das Adwords-Konto zunächst einmal mit dem Analytics-Konto derselben Seite verknüpft werden. Den durchschnittlichen Umfang dieser Größen (Besuchsdauer/besuchte Seiten) kann man sich dann direkt im Adwords-Dashboard (unter „Spalten“) anzeigen lassen – wenn der eigene Adwords-Account auch mit dem Analytics-Konto verknüpft ist.

blog1

Die aus Analytics importierte Zeitangabe hat allerdings zwei Probleme: Einmal kann man damit nur die Durchschnittszahlen und nicht die „Spikes“ nachvollziehen, und zum anderen sind die im Screenshot gezeigten Analytics-Daten zwar in der Keyword-, nicht aber in der Suchbegriffs-Übersicht verfügbar.

Um das zu umgehen, bietet sich das conversion-basierte Zeit-Tracking an: Dazu ruft man in Google Analytics unter Verwalten > Datenansicht (Alle Website-Daten) > Zielvorhaben auf, wo man mit +NEUES ZIELVORHABEN die entsprechenden Ziele (Besuchsdauer oder besuchte Seiten) definieren kann.

blog2

Am aussagekräftigsten ist hier eine staffelweise Einrichtung von Zielen (ob es sich nun um Dauer oder um Seiten handelt), wie im Screenshot gezeigt, denn auf diese Weise werden sowohl relativ (allerdings nicht vernachlässigbar) kurze als auch sehr umfassende Besuche separat voneinander getrackt und können auch im Google-Dashboard als solche identifziert werden: Wenn ein Klick dann beispielsweise 1 Klick-Conversion mit 3 Conversions erzielt, bedeutet das, dass dieser Besucher mindestens 15, aber weniger als 20 Minuten auf der Seite geblieben ist. Wären jetzt beispielsweise nur alle Klicks über 5 Minuten getrackt worden, hätte man keine Ahnung, dass der Besucher deutlich länger geblieben ist, hätte man nur alle Klicks über 30 Minuten getrackt, wüsste man nicht, dass der Besucher überhaupt länger geblieben ist. So wird dann zwar nicht mehr (im Gegensatz zur den oben angegebenen Messwerten) jeder einzelne Klick berücksichtigt, aber dafür die länger andauernden Besuche speziell hervorgehoben.

Wie soll man die Messung des Besuchsvolumens von der Messung anderer Größen abgrenzen?

Hier kommt die Zuweisung von Conversion-Werten ins Spiel. Die genaue Bedeutung, die man den verschiedenen Conversiontypen zumisst, variiert von Konto zu Konto und von SEM-Manager zu SEM-Manager, aber grundsätzlich ist es zielführend, das Besuchsvolumens als „Nullgröße“ anzusehen und wirklichen Aktionen einen Wert zuzuweisen. Z.b. den Wert 1 oder, wenn man mehrere sonstige Größen hat, verschiedene Zehnerpotenzen (z.B. den Wert 1 für Downloads von Informationen und den Wert 100 für tatsächliche Anfragen). Die genaue Aufschlüsselung der einzelnen Conversiontypen kann man sich zeigen lassen, wenn man unter Segment > Conversions > Conversion-Name auswählt.

blog3

Wer nun auf dieser Basis das Zeit/Seiten-Tracking eingerichtet hat, kann relativ zuverlässig beurteilen, welche Keywords keinen Mehrwert haben. In conversionlastigen Kampagnen, wo die Keywords/Anzeigen von Bedeutung gut identifizierbar sind, ist das Tracking des Besuchsvolumens vielleicht verzichtbar – in conversionarmen Kampagnen dagegen, wo das nicht funktioniert, ist es stattdessen essenziell, unbedeutende Keywords/Anzeigen zu erkennen und zu pausieren, oder ganz aus den Listen zu entfernen.