Saisonales SEO: Mehr Umsatz an Weihnachten, Ostern & Co.

saisonalesseoDas Ziel eines jeden Online-Shop Betreibers ist es, sich von der Konkurrenz abzuheben und so viel Umsatz wie möglich zu generieren. Insbesondere an saisonalen Ereignissen wie Weihachten, Ostern, Muttertag, Valentinstag etc. ist zwar mit einer großen Kaufbereitschaft, aber auch mit einer größeren Konkurrenz zu rechnen. Was muss man also tun, um möglichst einen großen Teil vom Kuchen abzubekommen?

Saisonales SEO beginnt frühzeitig

Wenn die Saison schon begonnen hat, dann ist es bereits zu spät. Umso früher man beginnt, desto besser ist es. Wie viel Zeit benötigt wird, ist sicherlich abhängig von der Branche, der Konkurrenz, der geplanten Maßnahmen etc. Einige Monate vor dem Ereignis sollte mit der SEO-Optimierung für die Saison begonnen werden. Dies liegt daran, dass es eine gewisse Zeit braucht, bis alle Maßnahmen umgesetzt und eine gute Positionierung in den Suchergebnissen erzielt wird.

5 Learnings über Blogger Relations

Blogger Relations spielen in der Content Marketing Strategie eine wichtige Rolle. Sie bilden die Schnittstelle zwischen Unternehmensinhalten und deren Verbreitung. Daher ist es von Vorteil gute Kontakte in die Blogger-Szene zu besitzen. Blogger, oder auch Influencer genannt, sind bei ihrer Leserschaft Meinungsführer und genießen ein großes Vertrauen. Diese positiven Faktoren können Sie für Ihr Unternehmen nutzen:

  • Meinungsführer können die potenzielle Reichweite in der relevanten Zielgruppe enorm erhöhen
  • Durch das hohe Vertrauen in der Leserschaft können Sie hohen Einfluss auf Kaufentscheidungen ausüben (Empfehlungsmarketing)
  • Blogger agieren als Markenbotschafter und können das Image und die Bekanntheit Ihrer Marke steigern

Es gibt also genügend Gründe, welche für eine Zusammenarbeit mit Bloggern sprechen. Aber es gibt auch ein paar Dinge, welche man bei der Akquise und Zusammenarbeit mit Bloggern beachten sollte. In den letzten Jahren haben wir aus zahlreichen Blogmarketing Kampagnen gelernt, welche Punkte für ein erfolgreiches Seeding wichtig sind:

  1. Es müssen nicht immer reichweitenstarke Blogs sein
    Sicherlich ist meistens die Reichweitensteigerung eines der primären Ziele. Aber manchmal ist es auch ratsam, sich auf Nischenblogs zu konzentrieren. Gerade in speziellen Branchen lohnt es sich Blogs zu identifizieren, welche zur Zielgruppe passen. Diese haben nicht immer eine große Reichweite, dafür erreichen sie die relevanten Leser. Außerdem kann es sinnvoll sein mit wenigen, dafür mit hochwertigen Blogs zu kooperieren.
  2. Man sollte die Themen der Blogger kennen
    Wer sich vor der Ansprache nicht mit den Inhalten des Blogs auseinandergesetzt hat, hat meist schlechte Chancen mit dem Blogger ins Geschäft zu kommen. Denn nichts nervt einen Blogger so sehr, wie wenn er unpassende Anfragen bekommt, die überhaupt nichts mit seinem Thema zu tun haben.
  3. Die richtige Ansprache finden
    Man sollte den Bloggern respektvoll und auf Augenhöhe begegnen. Unpersönliche Massen-Mails sind genauso unangebracht wie zu kumpelhafte Ansprachen. Hat man einmal einen wertvollen Kontakt hergestellt, sollte man diesen über einen längeren Zeitraum pflegen.
  4. Keine zu strikten Vorgaben
    Das Briefing an den Blogger ist ein entscheidender Erfolgsfaktor. Man muss sich im Klaren sein, dass Blogger völlig frei und unabhängig in ihrer Entscheidung sind über ein Thema zu schreiben. Man sollte dem Blogger thematische Vorgaben geben, aber diese dürfen nicht zu strikt sein, ansonsten erhöht sich die Gefahr der Abweisung.
  5. Blogger mögen Markenprdodukte
    Je bekannter ein Produkt, desto höher die Bereitschaft darüber zu bloggen. Wenn man den Bloggern dann noch Produkte oder Proben zur Verfügung stellt, hat man gute Chancen auf einen wohlformulierten Artikel.

Wenn für Ihr Unternehmen eine Blogmarketing Kampagne in Frage kommt, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren. Wir beraten Sie gerne mit unserem gesammeltem Know How zum Thema Blogger Relations.

Yahoo kooperiert nun auch mit Google

Titelbild Google Yahoo hat im Rahmen des Quartalsberichts am Donnerstag eine neue Partnerschaft verkündet.

Im April hat Yahoo Ihre exklusive Zusammenarbeit mit Microsoft aufgegeben. Nun hat sich Yahoo für seine Suchmaschine Unterstützung von Google geholt. Da die Zusammenarbeit zwischen Yahoo und Google nicht exklusiv ist, erlaubt dies Yahoo weiterhin mit Microsoft zusammenzuarbeiten. Dazu ließ CEO Marissa Mayer bei der Präsentation der Quartalszahlen verlauten, dass man sich ansehen werde, wie die Suche und das Anzeigengeschäft zwischen dem eigenen Angebot, Google und Microsoft aufgeteilt wird. Die Partnerschaft von Google und Yahoo umfasst sowohl die organische Suche als auch die Werbung für Desktop- und Mobil-Suche. Neben den USA wird dies in ausgewählten Ländern ausgeführt werden. Allerdings ist dies vorerst für Deutschland nicht geplant.

Laut den letzten ComScore Auswertungen, dominiert Google mit 64% weiterhin den Suchmaschinenmarkt in den USA. Im Gegensatz dazu, besitzt Microsoft 20,7% und Yahoo nur 12.6%. Die Yahoo-Aktie ist seit dem ersten Deal mit Microsoft signifikant abgerutscht.

Dies ist übrigens nicht der erste Zusammenschluss zwischen den beiden Suchmaschinen Yahoo und Google. Im Jahr 2008 musste Yahoo eine Partnerschaft mit dem Mitbewerber wegen eines kartellrechtlichen Verfahrens einstellen.

Die Kooperation zwischen Yahoo und Microsoft wird, laut einer Stellungnahme von Microsoft, weiterhin fortgesetzt. Wie diese sich langfristig entwickeln wird, bleibt allerdings abzuwarten.

Google Penguin Update kommt wohl noch dieses Jahr

google-penguin-update
Während es Mitte des Jahres noch hieß, das nächste Penguin Update läge noch Monate entfernt, könnte das Warten laut Google bald ein Ende haben. Vielleicht kommt es schon im Oktober, spätestens aber Ende des Jahres. Es könnte somit die besinnliche Weihnachtszeit ordentlich in Aufruhr versetzen. Die vorherigen Updates wie z.B. Penguin 2.1 vom 04.10.2013 oder auch die manuellen Maßnahmen haben einschneidende Veränderungen im Google Suchindex hinterlassen. Das letzte Update Penguin 3.0 im Oktober 2014 hatte hingegen in den deutschen Suchergebnissen kaum Auswirkungen. Dennoch dürfen sich die Websitebetreiber, welche letztes Jahr davon betroffen waren, darauf freuen, dass sie aus der automatischen Abstrafung entlassen werden. Vorausgesetzt, sie haben ihr Linkprofil bereinigt und die schlechten Links abgebaut. Wie das Schritt für Schritt funktioniert, haben wir in älteren Beiträgen ausführlich beschrieben.

Nächstes Update kommt bald und in Echtzeit

Die neue Penguin Version wird ein Real-Time-Algorithmus sein. Das bedeutet, dass Google sofort erkennt, sobald ein schlechter Link entfernt oder disavowed wurde. Somit muss man nicht bis zum nächsten Update warten, bis man aus der Abstrafung wieder entkommen kann. Natürlich werden hingegen auch neue negative Links sofort erkannt und können zu einer schnelleren Penalty führen. Sollten Sie vom neuen Update betroffen sein, stehen wir Ihnen gerne mit Offpage Analysen und Linkabbau mit Rat und Tat zur Verfügung.

Gute Backlinks sind nach wie vor wichtig. Um an diese zu gelangen gibt es mittlerweile neue Wege. Anstatt des guten alten Linkbuildings geht es heute vielmehr um Link-Earning. Das bedeutet, dass man sich Verlinkungen durch Erstellung und Verbreitung von richtig gutem Content von den Usern verdient. Welche neuen Möglichkeiten Content Marketing und Seeding im Detail bieten, stelle ich im Fachvortrag am 28.10.2015 „Blogmarketing & Social Seeding“ vor. Nähere Informationen zu dem Fachvortrag und zur Anmeldung finden Sie hier.

Der neue Berichtseditor von Google

Für alle SEM-Manager und AdWords-Nutzer, die sich bisher bei der Berichterstellung für AdWords auf Excel-Tabellen und 3rd Party-Tools verlassen haben: Seit August gibt es eine neue Funktion im Dashboard, die die Erstellung von Reports direkt ermöglicht: den Berichtseditor.

Der Editor bietet insgesamt 82 verschiedene Variablen für die Erstellung von Berichten. Zu den spezifische Variablen gehören u.a. Detailebene, Ausrichtung, der räumlichen und zeitlichen Dimension und zu den absoluten sowie relativen Messgrößen gehören u.a. Leistungs-, Conversion-, Attributions- und den aus Analytics importierten Daten sowie den Wettbewerbswerten. Diese kann man separat oder in Kombination miteinander betrachten, um die Performance-Entwicklung des Kontos (oder von Teilen davon) nachvollziehen zu können; die mittels einer Tabelle oder eines (Balken-, Torten-, Linien-) Diagramms dargestellt werden können.

1. Balken- und Tortendiagramm

Sowohl das Balken- als auch das Tortendiagramm sind generische Diagramme, die bei vielen Tools beinhaltet sind. Diese können mit Excel-Einsteigerkenntnissen erstellt werden. Das Balkendiagramm ermöglicht die parallele Betrachtung bis zu dreier Variablen, von denen zwei Messgrößen sein müssen (z.B. eine Übersicht der Klicks und Conversions nach Kampagnen aufgeschlüsselt). Das Tortendiagramm ermöglicht die Betrachtung zweier Variablen, von denen eine eine absolute Messgröße sein muss (z.B. eine Übersicht der Verteilung der Klicks nach Kampagnen aufgeschlüsselt, allerdings keine Übersicht von CTRs nach Kampagnen aufgeschlüsselt).
Der Vorteil des Berichteditors gegenüber 3rd Party-Tools zur Diagrammerstellung liegt darin, dass mehrere verschiedene Größen zur Auswahl stehen und keine beschränkte Anzahl von Kombinationen vorgegeben wird, sondern diese innerhalb der Einschränkungen des Editors frei wählbar sind.

2. Liniendiagramm

Das Liniendiagramm ist der Grafik in der normalen Kampagnen/Anzeigengruppen/Keyword-Übersicht sehr ähnlich und zeigt ebenso wie diese die Entwicklung der betrachteten Größen im ausgewählten Zeitraum an.

Allerdings hat das Liniendiagramm im Berichteditor mehrere Vorteile:

– das Diagramm ist deutlich größer und erlaubt dadurch eine bessere visuelle Darstellung
– das Diagramm erlaubt die Messung von deutlich mehr Größen. Die Grafik in der normalen Kampagnen-Übersicht ist – zusätzlich zu den verschiedenen Detailebenen (Kampagnen, Anzeigengruppen etc.) – auf 30 verschiedene Größen beschränkt. Das Liniendiagramm ist zusätzlich zu den Detailebenen auf 66 Größen beschränkt (darunter auch solche wie der Standort oder die Keywords).
– das Diagramm erlaubt bei der horizontalen Betrachtung bis zu 16 verschiedene Ausprägungen desselben Größen-Typs (wobei man die Option hat, nach verschiedenen Kriterien zu filtern), während die Grafik in der normalen Kampagnen-Übersicht immer nur eine Größe erlaubt. So kann man z.B. die Entwicklung der Klickzahlen von verschiedenen Anzeigengruppen auf einmal betrachten, anstatt sich jede Anzeigengruppe einzeln ansehen zu müssen.
liniendiagramm

Parallele Betrachtung der Entwicklung 16 verschiedener Anzeigengruppen über einen bestimmten Beobachtungszeitraum.

3. Tabelle

Die Tabellenübersicht ist dadurch gekennzeichnet, dass sie längst nicht so begrenzt ist wie die Diagrammberichte und man hier mehr als nur drei Messgrößen (und diese auch in nahezu beliebiger Kombination) gleichzeitig betrachten kann. Während sie in vielerlei Hinsicht zumindest visuell von der Standard-Kontenübersicht kaum zu unterscheiden ist (wenn man davon absieht, dass es keine obligatorischen Größen gibt, die eingeblendet werden müssen), hat sie einen unschätzbaren Vorteil: Sie greift auch die im Reiter “Dimensionen” verfügbaren Daten auf. Das alleine rechtfertigt schon die Nutzung des Berichtseditors, unabhängig von allen anderen Möglichkeiten.
Ein großer Vorteil der Tabellenübersicht liegt darin, dass man mit dem Editor auch jene Datensätze erfassen kann, die in der “Dimensionen”-Übersicht bestimmten Restriktionen unterliegen und eine detailliertere Auswertung bisher gar nicht oder zumindest nicht direkt erlaubten:

– aus Google Analytics importierte Daten waren im Reiter “Dimensionen” nicht anwählbar; diese Einschränkung gilt für den Berichtseditor weitgehend nicht. Dies bedeutet, dass man z.B. die durchschnittliche Verweildauer für einzelne Regionen oder die verschiedenen Wochentage überprüfen kann.
– es ist möglich, räumliche und zeitliche Auswertungen zu kreuzen. Man kann z.B. einsehen, wie die Performance in den verschiedenen Regionen von Wochentag zu Wochentag variiert. Vorher musste man sich entscheiden: Entweder man konnte die Performance nach Region *oder* nach Zeit überprüfen, aber nicht beide in Beziehung zueinander setzen.
– dasselbe gilt nun auch für die verschiedenen zeitlichen Dimensionen, die man vorher auch nur voneinander losgelöst betrachten konnte. Es ist nun also z.B. möglich einzusehen, wie das Konto in einem Zeitraum an den verschiedenen Wochentagen zu verschiedenen Tageszeiten performt.

dimensionen

Beispiel für die Beschränkung des Reiters “Dimensionen”: Die gleichzeitige Auswahl verschiedener Zeiteinheiten ist nicht möglich – mit dem Berichteditor gehört das Problem erfreulicherweise der Vergangenheit an.

Bestimmte Kombinationen sind zwar nach wie vor nicht möglich. So kann man z.B. genaue Suchbegriffe nicht nach Standorten aufschlüsseln lassen, ebenswo wie bei einer Vielzahl von Größen nicht erfasst wird, zu welchen Tageszeiten sie passiert sind.

Fazit: Die meisten Funktionen bieten zumindest einen kleinen Mehrwert im Vergleich zu anderen Tools der Berichterstellung. Die eigentliche Stärke des neuen Berichtseditors liegt aber darin, dass man ihn gewissermaßen als Erweiterung der Kampagnenübersicht betrachten und weitaus detailliertere Daten erheben kann, als einem dort zur Verfügung stehen.