Kommentare auf der eigenen Website effektiver

Eine Interessante Einsicht lieferte kürzlich Gary Ilyes von Google: Kommentare und Reaktionen zum Content sind für Google wichtiger, wenn sie auf der eigenen Website stattfinden.

Viele Blogs und auch Newsseiten haben die Möglichkeit zu kommentieren entfernt und möchten lieber, dass Fans und Follower auf Facebook oder Twitter mit ihnen interagieren. Dieses Engagement entfernt vom ursprünglichen Content unterstützt dann nicht die eigene Seite.

Google Pangolin Update ausgerollt

Ach ja, die Local Box, bzw. die Suchergebnisse bei Google Maps. Der letzte Bereich, in dem Spammer der ganz alten Schule noch Erfolge feiern können. Und sich dann auch noch fälschlicherweise als SEOs bezeichnen.Das Problem bei den Google My Business Einträgen ist, dass Google bis vor kurzem nicht so sehr auf die Qualität und Echtheit der Einträge geachtet hat. Die Algorithmen schienen nicht sonderlich ausgereift, und viele offensichtliche Fake-Einträge und Fake-Bewertungen waren die Folge dessen.Hier setzt das Google Pangolin Update an.

Das Problem grassiert vor allem in den USA, aber auch hierzulande kennt man ja die üblichen Verdächtigen (Schlüsseldienste, Bestattungsunternehmen), die sogar teilweise schon im Visier der Bundesnetzagentur stehen.

Für die ehrlichen und anständigen My Business Nutzer gab es nur die Best Practice: Profil vollständig und vor allem korrekt ausfüllen, Fotos hinterlegen und Kunden um Bewertungen bitten. Am Ranking in Google Maps hat sich nicht viel getan, eine Logik oder Rankingfaktoren schien es nicht zu geben.

Erste Verbesserungen gab es Anfang 2016, ein Update, das viel später als Bellyflop Update bekannt wurde. Der große Wurf war das aber noch nicht.

Was bringt das neue Google Pangolin Update?

SEO und Überschriften: Warum ist die korrekte Hierarchie so wichtig und wie können HTML5 Sections helfen?

Wer sich nur ein wenig mit SEO Onpagefaktoren beschäftigt hat – oder Kunde bei uns ist 😉 – ist ganz sicher mit dem Thema Überschriften-Hierarchie in Berührung bekommen.

Von der Suchmaschinenoptimierung abgesehen ist das Thema schnell erklärt: Seit Anbeginn des WWW sieht der HTML Standard hierarchische Überschriften von Stufe 1 bis 6 vor. Im Quelltext wird das so geschrieben:

<h1>ich bin eine Überschrift erster Ordnung</h1>
<h2>ich bin eine Überschrift zweiter Ordnung</h2>
<h3>ich bin eine Überschrift dritter Ordnung</h3>
<h2>ich bin wieder eine Überschrift zweiter Ordnung</h2>

Das dient dazu, den Inhalt eines Dokumentes zu strukturieren. Oben als Überschrift des gesamten Dokumentes wird eine H1 verwendet, dann wird der Inhalt in sinnvolle Abschnitte und Unterabschnitte (und Unter-Unterabschnitte) mit H2 bis H6 Überschriften strukturiert. Als Gliederung kann man sich das so visualisieren:

Das Prinzip der UTM Parameter

UTM Parameter sind eine sehr gute Möglichkeit, die Wirkung von Onlinemarketingmaßnahmen in Google Analytics genau zuordnen zu können. Während das Funktionsprinzip von UTM Parametern leicht verständlich ist, tun sich viele mit der genauen Bedeutung der einzelnen Parameter schwer. Dafür haben wir hier eine Übersicht erstellt, die die Zusammenhänge visualisiert.

UTM Parameter Diagramm

Folgende Parameter gibt es

Campaign (erforderlich): Der übergeordnete Name der Kampagne.

Medium (erforderlich): Sollte genutzt werden, um die verschiedenen Kanaltypen zu segmentieren. Social Media, Anzeigen (im Beispiel CPC), Blogs, Email usw. Es sind übrigens auch Offline-Medien denkbar, z.B. mit QR Codes.

Source (erforderlich): Der möglichst verständliche Name des jeweiligen Kanals. In dem Diagramm gibt es beim Medium “CPC” als Source Google und Bing.

Content (optional): Sollte genutzt werden, um Inhaltliche Elemente einer Quelle zu unterscheiden. Besonders bei Emails ist das interessant: Klickt der Leser auf das Firmenlogo, auf den Button oder auf das Produktfoto?

Term (optional): Wird im allgemeinen dazu verwendet, um einen Suchbegriff / Keyword zu definieren.

In dem Diagramm-Beispiel würde man also für eine Kampagne mit einer Zielurl insgesamt elf verschiedene URLs mit unterschiedlichen UTM-Parametern erstellen. In der Praxis sind das natürlich weitaus mehr.

Zur Vereinfachung bietet Google selbst das UTM-Tool an: https://support.google.com/analytics/answer/1033867?hl=de

Der Nachteil bei diesem Tool ist, dass die Reihenfolge der Eingabefelder nicht der Logik des obigen Diagramms folgt.

Wichtig ist auch, dass die Parameter case-sensitiv sind. Daher empfehlen wir, grundsätzlich alles klein zu schreiben.

Wenn die URLs zu lang werden (zum Beispiel für Twitter), dann kann man nach der Erstellung der URL einen Shortener wie goo.gl verwenden.