hreflang Attribute für mehrsprachige Websites

hreflang Attribute für mehrsprachige Websites

Gerade international ausgerichtete Webseiten haben verschiedene Sprachversionen auf verschiedenen URLs. Besonders bei Webseiten, deren Besucher zwar die gleiche Sprache sprechen, aber nichts dem gleichen Land kommen, ist hreflang elementar wichtig. Sonst droht, dass Google den Inhalt als Duplicate Content einstuft – und das sollte tunlichst vermieden werden. Jede Website, die mehr als eine Sprache anbietet, sollte das Attribut nutzen, um die jeweiligen vorliegenden Sprachen entsprechend auszuzeichnen.

Eine korrekte Implementierung des hreflang-Attributs soll die Webseiteninhalte zur sprachlichen und/oder geografischen Region des Users ausrichten. Google ist zwar heute durchaus in der Lage, die Sprache einer Website zu erkennen und diese dann auch entsprechend in den jeweiligen länderspezifischen Suchmaschinen anzuzeigen. Immer wieder kommt es hier aber doch zu Problemen. Die meisten Probleme treten dabei auf, wenn dieselbe Website in der gleichen Sprache für unterschiedliche Regionen existiert.

Die Probleme sind:

Title & Meta Description – Mobile vs. Desktop

Erst vor einiger Zeit hatte Google die maximal mögliche Zeichenanzahl für Meta Descriptions auf 320 Zeichen erhöht. Vor einigen Tagen dann wurde plötzlich und ohne Vorwarnung seitens Google die Zeichenanzahl wieder um die Hälfte reduziert. Standen bei 320 Zeichen noch 4 Zeilen für die Meta Description zur Verfügung, können nun aktuell nur wieder 2 Zeilen befüllt werden. Hat man also die eigenen Seiten im Rahmen einer OnPage-Optimierung bereits mit zusätzlichen Description-Zeilen ausgestattet, werden diese nun wieder abgeschnitten. Trotz vieler Beschwerden aus der SEO-Szene kennt Google hier aber kein Gnade und sagt „tja, so ist es halt“. Also muss man sich darauf einstellen und die Descriptions nun wieder anpassen (sofern es stört, dass die Texte in den Suchergebnissen abgeschnitten werden).

Wie sollen Title und Description gestaltet werden?

Neues von Google: PageSpeed wird Rankingfaktor & neue Search Console

In den letzten 1-2 Wochen gab es insgesamt zwei neue Entwicklungen bei Google, die nicht für SEOs, sondern für alle Website-Betreiber interessant sein dürften. Zum einen wurde angekündigt, dass es ein Speed-Update geben wird, dass die Ladezeit bei mobilen Websites als Rankingfaktor mit einbezieht. Zum anderen wird gerade Stück für Stück die neue Search Console ausgerollt, die nicht nur ein neues Design, sondern auch einige neue Funktionen bietet.

Seiten bereit für den mobile-first index machen

In einem neuen Blogpost veröffentlichte Google Tipps für Webmaster, wie sich diese auf den mobile-first Index vorbereiten können.

Das neue Ranking von Google wird nicht mehr auf der Desktop-Version basierend ermittelt, sondern auf Basis der mobilen Websites. Für Websites mit Responsive Design wird der neue Index weniger Auswirkungen haben (sofern auch auf Mobile-Geräten alle wichtigen Inhalte angezeigt werden).

Ein Blick in die Logdateien verrät, ob die eigene Seite bereits umgezogen wurde. Mehr Zugriffe des mobilen Googlebots sind hierfür ein eindeutiges Indiz. Grundsätzlich empfiehlt Google das Verwenden responsiver Seiten. Aber natürlich sind auch weiterhin separate, mobile Domains möglich, wobei man hier natürlich auf einige Faktoren mehr achten muss.

Grundsätzliches zur Search Console

Die Search Console (ehemalige „Webmaster Tools“) liefert Informationen über den Zustand einer Website aus der Sicht Googles. Alles, was Google in der Search Console bemängelt oder anmerkt, sollte beachtet und zumindest überprüft werden. Oftmals werden auch sehr dringende Probleme aufgeführt. Die Search Console bildet die Grundlage für eine effiziente OnPage-Optimierung sowie aller anderen SEO-Maßnahmen.

Was bringt die neue Search Console mit sich?

Aktuell läuft ein Betatest der neuen Search Console, die irgendwann im nächsten Jahr erscheinen wird. Einen genauen Zeitplan hierfür gibt es laut Google nicht.